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Kein Platz für einen Skatepark

Barsinghausen Kein Platz für einen Skatepark

Der Abenteuerspielplatz Klein Basche eignet sich nicht für die Anlage eines Skateparks. Das wurde am Donnerstag während eines Ortstermins deutlich. Nun könnte der angrenzende Behelfsparkplatz zur Alternative werden.

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Rainer Bernsdorff vom Fachbereich Tiefbau (von rechts) hat schlechte Nachrichten für den SPD-Vorsitzenden Reinhard Dobelmann: Klein Basche ist als Skatepark kaum geeignet.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Reinhard Dobelmann hatte Vertreter der Stadtverwaltung gebeten, den Parteimitgliedern im Rahmen der SPD Sommerreise die örtlichen Gegebenheiten zu erläutern. Obwohl der von ihnen und den Grünen beantragte Prüfauftrag noch nicht vorliegt, haben die anwesenden SPD-Ratsmitglieder von der Idee Abstand genommen, die Anlage dort errichten zu lassen.

Sie favorisieren nun den angrenzenden Behelfsparkplatz. Der ist groß, eben und gepflastert. Es müsse lediglich eine Asphaltschicht aufgetragen werden, meinte Ratsherr Peter Messing. Mit Dobelmann war er sich einig, dass die Nähe zu Klein Basche wichtig sei, um den Standort zu stärken. Denn Jugendliche halten sich dort kaum noch auf. Es sind fast nur Kinder da. Zudem sei soziale Kontrolle wichtig. Die sei auf dem von der CDU favorisierten ehemaligen Bahlsen-Parkplatz nicht gegeben.

Laut Verwaltungsvorstand Hans-Jürgen Dickel wäre es nicht notwendig, die Kosten für die Herrichtung des Platzes extra für den nächsten Haushalt zu beantragen. Es reiche, vorhandene Tiefbaumittel umzuschichten. Weder Politik noch Verwaltung wollen die Anlage weiter verzögern und die Jugendlichen erneut enttäuschen. Die warten seit fünf Jahren. Der Behelfsparkplatz war allerdings als Standort für ein Asylbewerberheim in der Diskussion. Doch das, so die Meinung, hätte auch noch Platz - sollte es je gebaut werden.

Auf Klein Basche selbst eignet sich der Untergrund nicht für die Skateanlage. Der Boden müsste ausgekoffert, alte Streifenfundamente entfernt, Bäume gefällt werden. Das allein würde die 20 000 Euro im Haushalt verschlingen, urteilt Rainer Bernsdorff, Fachdienst Tiefbau. Zudem sei die Nähe zur Wohnbebauung und zum Kinderspielbereich ein Hindernis.

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