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Keine Mehrheit für Platzumbau
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Barsinghausen Keine Mehrheit für Platzumbau

Für den von FDP und UWG gemeinsam beantragten Umbau des Deisterplatzes gibt es noch eine kleine Chance: Das Thema soll laut Ratsbeschluss im Bauausschuss ganz neu beraten werden.

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Um diesen Teil des Deisterplatzes geht es: Die Brunnenanlage soll nach dem Wunsch von FDP und UWG verschwinden, das unebene Pflaster teilweise mit Betonplatten ersetzt werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Nach dem Willen der beiden kleinsten Ratsfraktionen soll der östliche Platzteil vor der Seniorenresidenz Kursana neu gestaltet werden, um die Sicherheit insbesondere für Fußgänger zu verbessern. Bei einem Ortstermin im Dezember hatten auch Vertreter der Seniorenresidenz ihr Interesse an Veränderungen an der kleinteiligen und unebenen Pflasterung bekundet. Einer Schätzung zufolge würden der Bau eines rollstuhlgerechten Weges aus Betonplatten und der Umbau des weitläufigen steinernen Brunnens insgesamt rund 60000 Euro kosten. Aus dem Brunnen könnte eine Beetfläche werden.

In der Ratssitzung am Mittwochabend gab es allerdings keine Mehrheit für den Umbauwunsch. Auch ein Antrag der CDU-Fraktion, die mutmaßlichen Baukosten von 60000 Euro mit einem Sperrvermerk im Haushaltsplan 2013 einzustellen und dann erneut über das Projekt zu beraten, wurde abgelehnt. Die Ratsmehrheit aus SPD und Grünen mochte keinerlei Vorbedingungen für die erneute Beratung akzeptieren. SPD-Ratsherr Dirk Härdrich ließ deutlich durchblicken, dass er die Umbaupläne angesichts der Haushaltsmisere der Stadt für entbehrlich halte. Christian Röver (Grüne) regte an, eine neue, aber kostengünstigere Wegeverbindung quer über die Fahrbahn des Deisterplatzes herzustellen. „Die Straßenecke zwischen Bahnhof und der Kursana-Residenz ist gefährlich“, sagte Röver.

Andreas Kannegießer

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