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Keine Unterstützung mehr für Sportgala

Barsinghausen Keine Unterstützung mehr für Sportgala

Der neue Sportring-Vorsitzende Horst Fabisch will die Zusammenarbeit unter den Vereinen stärken, um Synergieeffekte zu erzielen. Derweil hat NFV-Präsident Karl Rothmund die Kooperation mit dem Sportring bei der Organisation der Sportlerehrung beendet. "Ich stehe nicht mehr zur Verfügung", sagte er.

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Horst Fabisch gibt als neuer Vorsitzender im Sportring Barsinghausen künftig die Richtung an.

Quelle: Archiv (Rocktäschel)

Barsinghausen. Horst Fabisch war am Freitagabend zum Nachfolger von Lothar Brecht gewählt worden, der sich nicht erneut zur Wahl gestellt hatte. Der siebenköpfige Sportring-Vorstand ist zurzeit allerdings nicht komplett, weil der von den kleinen Sportvereinen vorgeschlagene Henning Theilmann bei der Wahl am Votum der großen Mehrspartenvereine gescheitert war.

Der Sportring-Vorstand strebe für Anfang 2016 eine außerordentliche Versammlung an, um die offene Position zu besetzen, sagt Fabisch. "Ich halte es für richtig, dass auch die kleinen Vereine vertreten sind." Einen Riss im Sportring befürchtet der neue Vorsitzende nach der jüngsten Debatte um Strukturen und die öffentliche Darstellung der Interessengemeinschaft nicht. "Wir werden bei der Versammlung auch eine Diskussion über die Zukunft führen", kündigt Fabisch an. "Klar ist aber, dass die kleinen Vereine im Sportring nicht bestimmen können, wo es lang geht."

In der Außendarstellung des Sports will der neue Vorsitzende dafür streiten, dass die Position der Vereine gestärkt wird - insbesondere im Diskurs mit Politik und Verwaltung. Außerdem hat Fabisch die enge Kooperation untereinander zu einem wichtigen Ziel erklärt. "Die Vereine müssen sich intensiv zusammentun, um gemeinsam etwas zu bewirken", sagt er. Als Beispiel dafür nennt der Vorsitzende die Finanzierung von teuren Tanztrainern über die Vereinsgrenzen hinweg. Fabisch hatte bereits in den vergangenen Jahren mehrere Vorstöße zu einer engeren Zusammenarbeit der großen Sportvereine gestartet, bislang aber ohne praktische Resonanz.

Karl Rothmund macht unterdessen kein Hehl daraus, dass er Fabisch nicht für die richtige Besetzung an der Sportringspitze hält. "Der neue Vorstand steht für das Motto 'Weiter so'", sagt der NFV-Präsident. Rothmund hatte in den vergangenen Wochen für eine neue Satzung des Sportrings geworben und eine bessere Außendarstellung und einen neuen Verteilungsmodus für die sinkenden Sportfördermittel gefordert. In der Versammlung war über Rothmunds Thesen nicht diskutiert worden. "Ich habe versucht, etwas anzustoßen, was von einer starken schweigenden Minderheit getragen wird", sagt Rothmund. "Die Diskussion ist noch nicht zu Ende. Die Einspartenvereine werden das so nicht hinnehmen."

Als Konsequenz der jüngsten Entwicklung hat Rothmund entschieden, persönlich nicht mehr bei der Finanzierung und Organisation der vom Sportring getragenen Sportlerehrung für Erwachsene mitzuwirken. Für den Sportring steht dabei einiges auf dem Spiel: Rothmund hatte durch persönliche Fürsprache Sponsoren gewonnen, die die Ehrung mit etlichen tausend Euro finanziert haben. Horst Fabisch sieht Rothmunds Rückzug gelassen: "Es gibt durchaus andere Möglichkeiten zur Ausrichtung der Sportgala", sagt er.

Von Andreas Kannegiesser

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