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Keine schnelle Hilfe gegen Raser in Eckerde

Eckerde Keine schnelle Hilfe gegen Raser in Eckerde

Viele Anwohner der Ortsdurchfahrt in Eckerde klagen über Autofahrer, die sich nicht an Tempo 50 halten und mit zum Teil deutlich erhöhter Geschwindigkeit durch den Ort rasen. Allerdings sieht die Region als zuständige Behörde für die Kreisstraße 239 derzeit keine Möglichkeiten für verkehrsberuhigende Maßnahmen.

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Conrad Vinken von der Region Hannover (links) und SPD-Ratsherr Stephan Täger schauen sich die Situation an der nördlichen Ortseinfahrt in Eckerde an.

Quelle: Frank Hermann

Eckerde. Messungen sowohl der Region Hannover als auch der Stadt Barsinghausen dokumentieren nach Angaben von SPD-Ratsherr Stephan Täger zwar ein geringes Verkehrsaufkommen auf der Ortsdurchfahrt der Barsinghäuser Straße – "aber unter den wenigen Autofahrern sind dann doch etliche Raser, die deutlich zu schnell fahren", erläutert Täger bei einem gemeinsamen Ortstermin mit Conrad Vinken, zuständiger Teamleiter für Straßenunterhaltung und -sanierung in der Region Hannover. Sogar Geschwindigkeiten bis zu Tempo 100 seien gemessen worden.

Häufig werde die Straße durch Eckerde als Ausweichstrecke für die benachbarte Kreisstraße 241 zwischen Barsinghausen und Großgoltern genutzt. "Dort gelten durchgehend Tempo 70 und ein Überholverbot. Da nehmen manche Autofahrer lieber die Nebenstrecke und geben richtig Gas", sagt Stephan Täger.

Dennoch sieht Conrad Vinken kaum Chancen für Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung auf der Barsinghäuser Straße. Eine Tempo-30-Regelung innerhalb der Ortschaft hält der Experte für schwierig, weil es dort weder eine Schule noch einen Kindergarten gibt.

Und auch bauliche Veränderungen seien derzeit kaum realisierbar, weil die Ortsdurchfahrt in Eckerde trotz der Raser bislang nicht zu den Unfallschwerpunkten gehöre.

Hoffnung macht Vinken für die Zeit nach 2019, wenn eine neue Zustandsbewertung für die Kreisstraßen gilt: "Dann könnte auch die Ortsdurchfahrt für eine Sanierung anstehen. Und bei diesen Bauarbeiten ließe sich dann eventuell eine Mittelinsel im Bereich der Ortseinfahrt setzen, um das Tempo der Autos zu reduzieren", kündigte der Teamleiter an.

Bis dahin könnte laut Stephan Täger eine Messtafel für etwas Abhilfe sorgen, die Autofahrern das gefahrene Tempo anzeigt.

Von Frank Hermann

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