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Kindergärten: Vorrang für Alleinerziehende

Barsinghausen Kindergärten: Vorrang für Alleinerziehende

Die Stadt Barsinghausen will in ihrer Satzung die Kriterien genauer festlegen, nach denen Betreuungsplätze in Krippen und Kindergärten vergeben werden. Vorrang sollen künftig berufstätige Alleinerziehende haben.

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Die Stadt Barsinghausen legt eindeutige Kriterien fest, welche Familien bei der Vergabe von Kindergartenplätzen - etwa für den Kindergarten Regenbogen - Vorrang haben sollen.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Der Rat will in seiner Sitzung am 6. Dezember endgültig über die ergänzte Benutzungssatzung entscheiden. Der Sozialausschuss hat die neuen Kriterien in seiner Sitzung am Montagabend einstimmig beschlossen.

Wie bisher schon, werden grundsätzlich Kinder im letzten Kindergartenjahr bei der Vergabe der Plätze als erste berücksichtigt. Danach greifen künftig die neu formulierten Kriterien. Nach den berufstätigen oder in Ausbildung befindlichen Alleinerziehenden werden Eltern berücksichtigt, die beide erwerbstätig sind. Danach stehen arbeitssuchende Alleinerziehende auf Platz drei der Liste mit acht Kriterien. Die schlechtesten Chancen haben Elternpaare, die beide nicht berufstätig sind.

Neu in der Satzung ist außerdem, dass die Stadt „zur Gewinnung von Fachpersonal“ eigenen Mitarbeitern vorrangig Plätze zur Verfügung stellen möchte. Die Verwaltung hofft, dass die Aussicht auf einen Kindergartenplatz gesuchte Fachkräfte wie etwa Bauingenieure dazu bringen könnte, in Barsinghausen einen Arbeitsvertrag zu unterschreiben. „Selbst beim Kindergartenpersonal spüren wir zunehmend den Fachkräftemangel“, sagte Fachdienstleiterin Claudia Thiedke in der Ausschusssitzung. Die Fraktionen äußerten keine Bedenken gegen die Vorzugsregelung für städtische Bedienstete.

Von Andreas Kannegießer

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