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Kindergarten in TSV-Hütte könnte 2018 starten

Barsinghausen Kindergarten in TSV-Hütte könnte 2018 starten

Der TSV Barsinghausen treibt die Pläne voran, um aus der sogenannten Hütte – der traditionsreichen Jugendlehr- und Freizeitstätte des Vereins am Waldstadion – einen Kindergarten zu machen. Alle bürokratischen Hürden hat der Verein inzwischen gemeistert, auch die Stadtverwaltung unterstützt das Projekt.

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Die sogenannte Hütte des TSV Barsinghausen am Waldstadion soll zu einem Eingruppenkindergarten umgebaut werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. „Jetzt soll ein Architekt die Feinplanung erarbeiten“, sagt die stellvertretende TSV-Vorsitzende Kerstin Beckmann. Der großzügige, vor rund 40 Jahren unter der Regie des damaligen Jugendvorstands errichtete Vereinstreffpunkt war zuletzt immer weniger genutzt worden. Seit mehr als zwei Jahren arbeitet der TSV-Vorstand inzwischen an dem Vorhaben, die Hütte für die Kinderbetreuung zu nutzen. „Wir haben ein paar Schleifen gedreht“, sagt Beckmann. „Die Entscheidungsfindung in einem Verein ist nicht so einfach.“

Inzwischen stehen die meisten Rahmendaten fest. Der TSV will in der Hütte eine Kindergartengruppe für 25 Kinder unterbringen. Der Platz in der Hütte hätte auch knapp für zwei Gruppen ausgereicht, berichtet Beckmann. Letztlich habe sich der Vorstand aber dagegen entschieden. „Wir wollen einen vernünftigen Standard und keine beengten Verhältnisse.“ Den Betrieb des Kindergartens soll eine erfahrene Organisation übernehmen. „Unser Wunschpartner ist die Arbeiterwohlfahrt“, sagt Beckmann. Dennoch plane der Verein eine Bekanntmachung, um auch anderen potenziellen Betreibern eine Chance zu geben.

Die Hütte muss saniert und umgebaut werden. Der TSV rechnet derzeit mit Investitionen in Höhe von rund 100 000 Euro. Nach Beckmanns Worten ist noch unklar, ob der Verein das Geld vorfinanziert, um es dann über die Pacht wieder hereinzuholen. Denkbar wäre auch das von der Stadt und der St.Barbara-Gemeinde praktizierte Modell, wobei die Stadt die Umbaukosten für deren Gemeindehaus über Zuschüsse finanziert und sich im Gegenzug ein langfristiges Nutzungsrecht gesichert hat. „Wir werden die Investitionsentscheidung nicht ohne unsere Mitglieder treffen“, sagt Beckmann. Sie hält einen Betriebsbeginn des neuen Kindergartens im Frühjahr 2018 für denkbar.

Von Andreas Kannegießer

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