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Kirchdorf: Stadt erfüllt Schülerwünsche

Kirchdorf Kirchdorf: Stadt erfüllt Schülerwünsche

Die Stadtverwaltung hat auf die heftige Kritik am Zustand des Pausenhofes der Astrid-Lindgren-Schule reagiert. In den vergangenen Tagen sind einige neue Holz-Sitzgelegenheiten aufgebaut worden. Am Dienstag übergab Bürgermeister Marc Lahmann der Schule neue Spielgeräte und sagte weitere Bemühungen zur Aufwertung zu.

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Die Kirchdorfer Grundschüler und Schulleiter Erik Dederding (hinten rechts) nehmen von Bürgermeister Marc Lahmann neue Spielgeräte sowie Betonfarbe zur Gestaltung der Hoffläche entgegen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Kirchdorf. Während der Sommerferien hatte die Verwaltung aus Sicherheitsgründen den großen Sandkasten auf dem Schulhof und ein mit Feldsteinen eingefasstes Hochbeet entfernen lassen. Lehrer, Schüler und Eltern waren von der Aktion völlig überrascht worden. Gar nicht gut angekommen war auch, dass die Verwaltung die freigewordenen Flächen schlicht zubetoniert hatte. Im Zuge einer Protestaktion hatten die Grundschüler daraufhin Briefe an den Bürgermeister geschickt und darin auch ihre Wünsche für die schon lange geplante Schulhofneugestaltung vorgebracht.

Die Stadtverwaltung hatte nach den Protesten zugegeben, Fehler begangen zu haben und sich entschuldigt. Damit verbunden war die Zusage zu einer raschen Aufwertung der öden Hoffläche schon vor der endgültigen Umgestaltung. Beim Besuch am Dienstag hatten Lahmann und Baudirektor Tobias Fischer Pedalos, Springseile und Stelzen im Gepäck, außerdem sieben Eimer mit spezieller Betonfarbe. Damit sollen die Schüler nach eigenen Ideen Markierungen für Spielfelder auf der Betonfläche aufmalen können.

Lahmann verwies auf die an ihn gerichteten Briefe der Schüler. "Die meistgenannten Wünsche der Kinder werden wir erfüllen", verkündete er. Dies sei zugleich dazu geeignet, den Schülern die Funktionsweise der Demokratie und von Mehrheitsbeschlüssen nahezubringen, betonte der Bürgermeister. 47-mal hatten die Grundschüler sich einen neuen Sandkasten mit Dach gewünscht, 23-mal waren Sitzgelegenheiten von den Jungen und Mädchen genannt worden. Der Anfang ist bereits gemacht: Mitarbeiter der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative haben die sechs hölzernen Hocker und drei Siztbänke gebaut, die auf dem Pausenhof aufgestellt worden sind. Zudem hat die Verwaltung den Sandspielbereich hinter der Turnhalle der Schule vergrößern lassen. Eine Überdachung dafür solle im nächsten Frühjahr installiert werden, sagte Lahmann zu. Die Schule habe dabei die Wahl zwischen einem Regenschutz oder einem Sonnensegel.

"Ich kann verstehen, dass nach den Sommerferien vonseiten der Schule Kritik kam", sagte Lahmann bei dem Besuch am Dienstag. "Wir sind heute hier, um das Miteinander zu stärken", ergänzte Fischer. Schulleiter Erik Dederding war anzumerken, dass er noch nicht endgültig besänftigt ist. "Aber ich bin froh, dass etwas in Gang gekommen ist", sagte er. Nach Angaben der Verwaltung stehen Stadt und Schule bezüglich der weiteren Gestaltung des Pausenhofes in Kontakt. Für Sommer 2018 sei die endgültige Umgestaltung vorgesehen, heißt es in einer Mitteilung.

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Von Andreas Kannegießer

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