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Kirchen wollen der Stadt helfen

Barsinghausen Kirchen wollen der Stadt helfen

Die Barsinghäuser Kirchengemeinden sind offenbar bereit, sich bei der Betreuung von Flüchtlingen noch stärker als bisher zu engagieren. In Gesprächen mit der Stadtverwaltung geht es nun darum, ob Flüchtlinge auch in kirchlichen Gebäuden untergebracht werden können.

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Die Kirchen in Barsinghausen wollen sich bei der Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen noch stärker engagieren.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. "Wir können uns das gut vorstellen", sagt die Koordinatorin für Flüchtlingsarbeit im Kirchenkreis Ronnenberg, Sabine Freitag. Zwischen der Stadt und den Kirchengemeinden habe es bereits ein erstes Treffen gegeben, bei dem fast alle Pastoren vertreten gewesen seien. Einige Gemeindevertreter hätten dabei schon die Bereitschaft angedeutet, Flüchtlinge in ihren Gebäuden unterzubringen, sagt Freitag. "Allerdings geht es nicht um die Schaffung dauerhafter Wohnmöglichkeiten, sondern um die vorübergehende Unterbringung in Notfällen", betont die Flüchtlingskoordinatorin.

Für den 11. Januar ist ein weiteres Treffen zwischen Vertretern der Kirchengemeinden und der Stadt Barsinghausen anberaumt. "Die Frage ist ganz allgemein, wie die Kirche sich für Flüchtlinge engagieren kann", sagt Freitag. Ziel sei noch mehr ehrenamtliches Engagement in den Kirchengemeinden, "auch in den Ortsteilen". Auch ohne die Bereitstellung von Notunterkünften haben Kirchengemeinden vielfältige Möglichkeiten zur Unterstützung. Freitag nennt beispielhaft die Sprachkurse, die im Kirchdorfer Gemeindehaus Arche stattfinden, und das musikalische Angebot für Flüchtlinge in kirchlichen Räumen in Bantorf.

Bürgermeister Marc Lahmann verspricht sich viel von der Kooperation mit den Kirchen angesichts der Flüchtlingskrise. "Es sind viele Bereiche bei der Zusammenarbeit denkbar", sagt er. Bei der Unterbringung von Flüchtlingen in kirchlichen Gebäuden hoffe die Verwaltung auf beide Möglichkeiten – sowohl die vorübergehende wie auch die dauerhafte Unterbringung. "Details werden wir bei dem Treffen im Januar besprechen", sagt Lahmann.

Von Andreas Kannegießer

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