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Kirchenkreis unterstützt geplantes Hospiz

Barsinghausen Kirchenkreis unterstützt geplantes Hospiz

Ein umfangreiches Themenpaket hat der Kirchenkreistag bei seiner Sitzung am Freitagabend behandelt. Einen Schwerpunkt bildete die Kirchenvorstandswahl im Jahr 2018. Superintendentin Antje Marklein erklärte den Anwesenden den Ablauf und die Bedeutung. Am 11. März 2018 sollen die neuen Kirchenvorsteher gewählt werden.

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Superintendentin Antje Marklein erklärt den Kirchenkreistagsmitgliedern den Ablauf der Kirchenvorstandswahlen im März 2018.

Quelle: Johanna Kruse

Barsinghausen. Kirchenkreisamtsleiter Joachim Richter nannte relevante Stichtage und betonte auch, dass die Jugend nicht zu vergessen sei. „Die Vorsteher werden für sechs Jahre gewählt. Wenn ein junger Mensch sich aber nicht so lange binden will, sollten wir uns auch mit zwei oder drei Jahren zufrieden geben, denn die Jugend vertreten zu haben ist wichtig“, sagte Richter. Unter dem Motto „Kirche mit mir“ soll die Wahl weiterhin beworben werden. Im Internet gibt es unter www.kirche-mit-mir.de weitere Informationen zu der bevorstehenden Wahl. Vorstand bleibt unvollständig Bei der Sitzung selbst standen ebenfalls Wahlen an. Da dem Vorstand des Kirchenkreistages seit längerem ein beisitzendes Mitglied fehlt, sollte ein weiteres gewählt werden. Die Wahl kam allerdings nicht zustande, da sich keiner der Anwesenden als Kandidat zur Verfügung stellen wollte. Auch die Wahl eines Pastors in den Vorstand des Kirchenkreistages gestaltete sich schwierig. Schließlich wurde Pastor Wichard von Heyden aus Gehrden gewählt, der allerdings erst im September dieses Amt antreten kann. Unterstützung für Hospiz Bei der Unterstützung für das stationäre Hospiz, das im früheren Anna-Forcke-Stift geschaffen werden soll, waren sich die Mitglieder des Kreistages schnell einig. Beschlossen wurde während der Sitzung, dass der Kirchenkreistag mit dem Verein für Gemeindediakonie eine Betreibergesellschaft bildet. Der Kirchenkreis hält davon 60 Prozent. Das Stammkapital der Gesellschaft soll 25 000 Euro betragen, wovon der Kirchenkreis sich mit 15 000 Euro beteiligt. Zudem soll die Gesellschaft nach Gründung einen Zuschuss von 50 000 Euro vom Kirchenkreis erhalten, die für Einrichtung und Betrieb genutzt werden sollen. Außerdem erhält die Gesellschaft für die ersten Betriebsjahre ein Liquiditätsdarlehen in Höhe von 300 000 Euro. Joachim Richter, auch Vorstand des Vereins für Gemeindediakonie Barsinghausen, erklärte in seinem Bericht die derzeitigen Planungen. „Der Verein als Betreiber ist am Ende Mieter und für die inhaltliche Gestaltung zuständig“, sagte Richter. Bis zu den Sommerferien werden weitere Darlehensgeber gesucht.

Von Johanna Kruse

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