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Vereine wollen Neuanfang für den Sportring

Barsinghausen Vereine wollen Neuanfang für den Sportring

In der Sportlandschaft rumort es weiter. Vertreter der Einspartenvereine wollen eine außerordentliche Versammlung der Sportring-Mitglieder beantragen, um eine inhaltliche Neuausrichtung auf den Weg zu bringen. Kommt es nicht zur Einigung innerhalb des Sportrings, droht als letzte Konsequenz ein Bruch.

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Erster Stadtrat Georg Robra (von rechts) und NFV-Präsident Karl Rothmund diskutieren mit Vereinsvertretern über eine Neuausrichtung des Sportrings.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. "Unser Ziel ist nicht die Spaltung, sondern ein Neuanfang des Sportrings", erläuterte Gerd Köhler, Vorstandsmitglied des Handballvereins Barsinghausen (HVB), bei einem Treffen der Einspartenvereine unter der Moderation von Wolfgang Meier (Trägerverein Lehrschwimmbecken). Allerdings: Falls sich diese Vereine auch in Zukunft nicht vom Sportring repräsentiert fühlten, seien ein Austritt und die Neugründung einer eigenen Interessenvertretung denkbar.

Von solch einem Bruch rieten unter anderem der Erste Stadtrat Georg Robra und NFV-Präsident Karl Rothmund ab. "Der Sport muss mit einer Stimme sprechen", betonte Rothmund. Wichtig sei es, inhaltliche Ziele klar zu formulieren und diese Positionen in einer außerordentlichen Versammlung des Sportrings mit seinen 35 Mitgliedsvereinen zu vertreten.

Zu den Forderungen gehören insbesondere ein Vorstandsgremium mit klar definierten Aufgabenbereichen und Zuständigkeiten sowie eine einheitliche Stimmengewichtung: Jeder Verein solle bei Entscheidungen innerhalb des Sportrings eine Stimme haben. Bislang dominieren die großen Mehrspartenvereine mit ihrem dreifachen Stimmengewicht die kleineren Vereine.

"Diese Regelung stammt noch aus den Anfängen des Sportrings von 1983 und hatte damals durchaus ihren Sinn. Aber die Strukturen haben sich mittlerweile grundlegend geändert", sagte Karl Rothmund. Mittlerweile sei die Bedeutung kleinerer Vereine für den Sport in dieser Stadt deutlich gewachsen – das müsse sich im Sportring widerspiegeln.

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung solle möglichst noch im November über diese Neuausrichtung des Sportrings befinden. Bis dahin sei ein eigener Personalvorschlag der Einspartenvereine zur Besetzung des noch vakanten Vorstandspostens nicht sinnvoll. "Dieser Vertreter bräuchte viel Kraft im derzeitigen Vorstand und wäre nach kurzer Zeit verbrannt", erklärte Gerd Köhler, der von Wolfgang Meier als möglicher Kandidat in die Diskussion gebracht wurde – aber abwinkte.

Von Frank Hermann

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