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Kloster Barsinghausen ist ein Ort 
der Stille

Barsinghausen Kloster Barsinghausen ist ein Ort 
der Stille

Knapp 30 Mitarbeiter der evangelischen Kirche, hauptsächlich Pastoren, haben seit der Öffnung des Hauses inspiratio im Kloster Barsinghausen neue Kraft geschöpft. Das teilte heute Abend der Leiter der Einrichtung, Pastor Guido Depenbrock, Mitgliedern der SPD Barsinghausen während einer Besichtigung mit.

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Äbtissin Barbara Silbe und Pastor Guido Depenbrock erläutern den Besuchern von der SPD Barsinghausen das Konzept des Klosters und des Hauses inspiratio.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Jeweils für sechs Wochen können die Mitarbeiter sich dort in kleinen Gruppen mit ihren Problemen auseinandersetzen und unterstützt von einer Psychologin wieder neue Kraft für ihre Arbeit und Freude entwickeln. Einzel- und Gruppengespräche, Bewegungs- und Kunsttherapien gehören zu den Angeboten.

Klöster seien schon immer Rückzugs- und Zufluchtsorte gewesen, ergänzte Äbtissin Schwester Barbara Silbe. Das über 800 Jahre alte Kloster Barsinghausen bezeichnete sie als Keimzelle der Stadt. Es sei belebt und ein Ort der Stille, des Gebets und der Besinnung. Fünf Frauen gehören zum Konvent, hinzukommen die zehn Mitarbeiterinnen des Hauses inspiratio.

SPD-Vorsitzender Reinhard Dobelmann wollte erfahren, ob es möglich sei, das Kloster stärker für den Tourismus zu öffnen. Doch dafür stehen die Chancen schlecht. Zwar gebe es inzwischen durchaus Klöster mit touristischen Akzenten. Doch ein Ort der Stille vertrage sich nicht mit Besucherscharen, waren sich die Äbtissin und der Pastor einig.

Das Kloster Barsinghausen steht den Menschen dennoch offen. Rund 50 Führungen, dazu gehören auch die im Rahmen des Calenberger Sommers, gibt es pro Jahr. „Etwa 4000 Menschen besuchen uns“, sagte Schwester Barbara. Zu den Tagzeitgebeten im Kloster jeweils um 8, 12 und 18 Uhr sei jedermann willkommen, ergänzte sie.

Von Jörg Rocktäschel

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