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Klosterkirche wieder für Besucher geöffnet

Barsinghausen Klosterkirche wieder für Besucher geöffnet

Die Klosterkirche in Barsinghausen steht Besuchern ab sofort wieder zu regelmäßigen Zeiten offen. 28 ehrenamtliche Helfer der Mariengemeinde sorgen bis zum Reformationstag am 31. Oktober für die verlässlichen Zeiten und beantworten Fragen der Besucher.

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Das Team Offene Kirche lädt zum Besuch der Klosterkirche ein.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. „Die Gemeinde ist sehr dankbar, dass sich wieder viele freiwillige Männer und Frauen gemeldet haben, die Zeit und Energie in das Angebot investieren“, sagt Pastor Jürgen Holly. Montags bis freitags ist die Klosterkirche jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet, dienstags bis freitags außerdem von 15 bis 17 Uhr und sonnabends an den Nachmittagen.

Neu im „Team Offene Kirche“ ist zum Beispiel Ruth Matthies. Sie ist seit einigen Monaten im Ruhestand und wollte sich ehrenamtlich betätigen. Der Aufruf im Gemeindebrief kam ihr gerade recht. Henning Borsum, vor kurzen pensioniert, trägt den Gemeindebrief aus und entschloss sich, dem Aufruf ebenfalls zu folgen.

Auch Ehepaare machen mit. Ellen Hölscher ist von Anfang an, seit 2005 dabei. Sie liebt die Kirche, bietet auch Führungen an, in denen sie Besuchern die Fenster erklärt. Ihren Mann Herbert musste sie nicht groß überreden. Auch er fühlt sich der Klosterkirche verbunden, wurde dort getauft und konfirmiert. „Morgens beim Kaffeetrinken tentern wir aus, wenn den Dienst übernimmt“, sagt er.

Ebenfalls seit das Angebot besteht, das auf eine Initiative von Pastor Guido Depenbrock geschaffen wurde, ist Wolfgang Geldmacher dabei. Er engagiert sich seit 25 Jahren in der Mariengemeinde, ist in deren Förderkreis und gehörte zum Kirchenvorstand. Ihm liegt daran, dass auch Touristen etwas über die wunderschöne Kirche erfahren. Gerhard Riechers macht seit fünf Jahren mit. Er hat Freunde daran, den Menschen die Kirche zu zeigen und hält sich selbst gern darin auf.

Die Besucher können während der Öffnungszeiten das Gotteshaus besichtigen und sich zur stillen Andacht zurückziehen. Sie können Gebetskerzen entzünden. Außerdem gehören kleine Meditationstexte und Postkarten zum Angebot der offenen Klosterkirche.

Im vergangenen Jahr haben laut Pastor Holly 1651 Personen die Klosterkirche außerhalb der Gottesdienste besucht. 2015 kamen 1574 Gäste in die Kirche. Die zusätzlichen Besucher zu den Sonderöffnungen, wie dem Stadtfest, werden von der Mariengemeinde nicht gezählt. Im Jahr 2012 hat die Klosterkirche das Qualitätssiegel der evangelisch-lutherischen Landeskirche für verlässlich geöffnete Gotteshäuser erhalten. Ein weiß-blaues Schild an der Sandsteinmauer weist darauf hin.

Von Jörg Rocktäschel

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