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Konflikt verschärft Finanznot des TSV Kirchdorf

Kirchdorf Konflikt verschärft Finanznot des TSV Kirchdorf

Der TSV Kirchdorf hat finanzielle Sorgen und muss seine Ausgaben senken. Einen Grund dafür sieht der TSV-Vorstand auch im Konflikt mit der Stadt Barsinghausen: Die Kommune hat den Verein auf Schadensersatz wegen Schäden an dem alten, seit 2010 nicht mehr genutzten Kirchdorfer Sportheim verklagt.

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Das alte Kirchdorfer Sportheim sorgt für Streit zwischen dem TSV Kirchdorf und der Stadt Barsinghausen.

Quelle: Archiv

Kirchdorf. „Wir haben große Probleme deshalb“, sagt TSV-Vorsitzender Horst Fabisch. Die Stadt fordere fast 25.000 Euro vom Verein. Gleichzeitig zahle die Kommune seit rund eineinhalb Jahren keine Sportfördermittel mehr an den TSV aus, weil sie die Forderungen aufrechne. Das Geld benötige der Sportverein eigentlich dringend. „Eine erhöhte Liquidität wäre wichtig für uns.“

Den TSV plagen seit längerer Zeit Finanzprobleme. Das hat auch Auswirkungen auf die Stimmung in den Sparten. Die Fußballer etwa hatten dem Hauptvorstand vor wenigen Wochen bei ihrer Spartenversammlung Intransparenz vorgeworfen und beklagt, angesichts ausbleibender Zahlungen vom Hauptverein nicht verlässlich planen zu können.

Fabisch betont, dass der TSV Kirchdorf grundsätzlich in der Lage sei, seine finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Zur Jahresversammlung im Mai werde es einen geprüften Abschluss geben, sagt der Vorsitzende. „Wir bezahlen alle Übungsleiter und sind in der Lage, unsere Verbindlichkeiten zu bedienen“, versichert Fabisch. Der Konflikt mit der Stadt führe aber zu unnötigen Belastungen.

In dem Rechtsstreit geht es um den Zustand des alten Sportheims zum Zeitpunkt der Rückübertragung des maroden Gebäudes vom Verein an die Stadt als Eigentümerin. Die Verwaltung macht geltend, dass Teile der Innenausstattung wie etwa Armaturen und Wasch- und WC-Becken ausgebaut gewesen seien und will den Schaden ersetzt haben. Das Landgericht Hannover hat für Juni einen Verhandlungstermin angesetzt, laut Fabisch den Konfliktparteien aber eine Schlichtung oder Mediation nahegelegt. „Wir sind dazu bereit“, sagt der TSV-Vorsitzende. Die Stadtverwaltung äußerte sich auf Anfrage am Montag nicht zu dem Rechtsstreit.

Von Andreas Kannegießer

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