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Kosten für die Kapellennutzung bleiben umstritten

Barsinghausen Kosten für die Kapellennutzung bleiben umstritten

Die Stadt Barsinghausen will wahrscheinlich zum 1. Mai die Friedhofs- und Bestattungsgebühren erhöhen. Die Verwaltung hat ihren Aufwand neu kalkuliert und auf dieser Basis neue Sätze vorgeschlagen. In den meisten Fällen ergeben sich moderate Erhöhungen, einige Leistungen – wie etwa ein anonymes Urnengrab – sollen auch preisgünstiger werden.

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Die Friedhofskapelle auf dem Neuen Friedhof an der Hannoverschen Straße ist architektonisch aufwendig gestaltet. Die damaligen hohen Baukosten treiben jetzt bei der Kalkulation der Nutzungsgebühr die Sätze in die Höhe.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Mitglieder des Bauausschusses haben sich noch nicht auf die Erhöhung verständigen können, weil einzelne Gebührenanhebungen aus Sicht der Politiker zu hoch ausfallen sollen. Die endgültige Entscheidung soll nun der Rat in seiner Sitzung am 28. April treffen.

Einig waren sich die Ausschussmitglieder, dass die Erhöhung bei Reihengräbern für Kinder von 310 auf 621 Euro betroffenen Eltern keinesfalls zugemutet werden sollte. Auf Antrag der CDU entschied das Gremium, den alten Satz beizubehalten. Fachdienstleiter Michael Huschenhöfer hatte den Politikern zuvor erläutert, dass es durchaus möglich sei, eine sogenannte Unterdeckung der Sätze zu beschließen. „Die kann dann hinterher aber nicht mehr ausgeglichen werden“, betonte er.

Ebenfalls umstritten ist der Preis für die Nutzung der Friedhofskapelle auf dem Neuen Friedhof an der Hannoverschen Straße. Die Verwaltung hat kalkuliert, dass eine Erhöhung von 494 auf 637 Euro Nutzungsgebühr pro Trauerfeier angemessen wäre. „Die Gebühr erreicht damit eine Höhe, die abschreckende Wirkung hat“, sagte Kerstin Beckmann (Fraktion Aktiv für Barsinghausen). Es dürfe nicht sein, dass Trauernde aus Kostengründen auf Feiern in der Kapelle verzichten müssten.

Von Andreas Kannegießer

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