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Kriesche regt 3D-Parcours im Deister an

Barsinghausen Kriesche regt 3D-Parcours im Deister an

Rolf Kriesche ist von Europameisterschaften im Bogenschießen in Saalbach Hinterglemm in Österreich zurück. Der 63-jährige Bogensportwart des TSV Bantorf belegte einen Platz im Mittelfeld. Der Sieger erreichte 2017 Punkte, er 1023. Insgesamt 1650 Schützen aus 27 Nationen waren dabei.

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Rolf Kriesche bei der EM mit seinem Glas belegten, klassischen Langbogen aus Holz.

Quelle: Lindemann

Barsinghausen. Geschossen wurde in elf Bogenklassen auf Tierfiguren aus Kunststoff in Originalgröße. 1100 Ziele – sogenannte 3D Tiere – wurden aufgestellt. „Es war ein tolles Erlebnis für alle. Super Organisation, 13 Parcours. Atemberaubend, was die auf die Beine gestellt haben“, sagt er. Das Lob gilt dem österreichischen Bogensportverband und dem UBSV Glemmtal, die die IFAA European Bowhunter Championship 2016 ausgetragen haben. „Dort haben alle zusammengearbeitet, um den Wettbewerb zum einmaligen Erlebnis zu machen: Tourismusverband, Bogensportler, Kommune.“

Die Parcours lagen verteilt in einem zehn Kilometer langem Tal und in den Bergen – Höhenunterschiede bis 2100 Meter. „Es waren ideale Bedingungen für unseren naturnahen und auch familientauglichen Sport“, urteilt er. Die Deutschen haben mit 600 Teilnehmern die größte Gruppe gestellt. Über das Mittelfeld kam niemand hinaus. „Da fehlten die Trainingsmöglichkeiten. Gute Schützen gibt es viele. Doch es ist eine Konditionsfrage im Gebirge“, sagt Kriesche. Im Glemmtal werde touristisch auf Wandern, Mountain-Biking und die Trendsportart Bogenschießen gesetzt. Es gebe es in jedem zweiten Dorf, fast auf jeder Alm und an Gasthöfen Parcours. „Die liegen, wie bei der EM zum Teil im Naturschutz- und im Landschaftsschutzgebiet. Da geht das“, sagt der 63-jährige.

Bogenschützen investierten viel Zeit und Geld in ihren immer beliebter werdenden Sport: „Es wäre schön, wenn das Potential auch hier erkannt würde. Ein 3D-Parcours im Deister wäre eine Bereicherung.“ Es entstehe deshalb keine Völkerwanderung. Aber 50 Leute, die an Wochenenden auch Geld daließen, seien realistisch. Noch müsse, wer den Sport ernsthaft trainiere, knapp drei Stunden ins Sauerland fahren.

Von Jörg Rocktäschel

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