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Künstlerin baut Installation im Zechenpark auf

Barsinghausen Künstlerin baut Installation im Zechenpark auf

Der Barsinghäuser Zechenpark wird einmal mehr zur Kulisse für anspruchsvolle Landschaftskunst. Quasi im Schatten des Haldenkegels hat die Brandenburger Künstlerin Susken Rosenthal mit dem Aufbau ihrer Arbeit mit dem Titel „Bodenprobe“ begonnen.

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Die Künstlerin Susken Rosenthal arbeitet gemeinsam mit Christoph Zdzuj am Aufbau ihrer Land-Art-Installation „Bodenprobe“.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Installation im Zechenpark ist Teil des sommerlichen Ausstellungsprojekts „IntraRegionale 2016“, das von zehn Kunstvereinen in der Region gemeinsam ausgerichtet wird. Dabei wird an verschiedenen Schauplätzen die Landschaftskunst von zehn renommierten Künstlern präsentiert. Offizieller Auftakt des Projekts ist am Sonntag, 12. Juni, mit einer ganztägigen Vernissage. Die Kunstinteressierten werden dabei im Rahmen einer Busrundtour zu allen zehn Schauplätzen der IntraRegionale gebracht.

Das Projekt im Zechenpark wird vom Barsinghäuser Kunstverein betreut. Susken Rosenthal hatte sich nach einer Ausschreibung im vergangenen Jahr in einem zweistufigen Auswahlverfahren gegen rund 200 internationale Bewerber durchgesetzt. Ihre Installation „Bodenprobe“ besteht aus zwei Teilen: einem rund 1,50 Meter hohen, achteckigen Kegel und einer trichterförmigen Bodenvertiefung mit dem gleichen Ausmaß. Dem Betrachter wird suggeriert, dass der Kegel vor Ort exakt aus dem Boden herausgestochen worden sei. Dabei ist die Arbeit in Wirklichkeit weitab vom Deister entstanden. „Ich habe beide Teile in meinem Atelier angefertigt“, berichtet die in Baitz vor den Toren Berlins lebende Künstlerin.

Am Dienstag hat eine Spedition die aus Holz gefertigten Teile in den Zechenpark transportiert, wo Rosenthal gemeinsam mit Helfern des Kunstvereins den Aufbau in Angriff nahm. Eine Besonderheit ist die rote Beschichtung der Kegelaußenseite und der Innenseite der Bodenvertiefung. Dafür habe sie die rote Asche benutzt, die überall auf dem Haldengelände zu finden ist, erläutert Rosenthal. Die Künstlerin rechnet damit, dass der Aufbau ihrer Installation am Donnerstagnachmittag abgeschlossen sein wird.

Von Andreas Kannegießer

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