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Kunstverein mahnt Konzept an

Barsinghausen Kunstverein mahnt Konzept an

Der Barsinghäuser Kunstverein fordert von der Stadt Barsinghausen mehr Einsatz in den Bereichen Kunst und Kultur. Der Verein wünscht sich ein Konzept zur Kulturentwicklung am Deister.

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Ausstellung im Raum für Kunst, so wie hier mit Werken von Stefan Schiek (links) und Marc Taschowsky: Der Kunstverein finanziert die aufwendigen Veranstaltungen unter anderem mit Zuwendungen von Stiftungen und Sponsoren.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. „Ein solches Konzept fordern wir schon seit Jahren“, sagt Kunstvereins-Vorsitzender Friedrich Holtiegel. Aus einem Kulturkonzept müsse unter anderem hervorgehen, wo Veranstaltungen ausgerichtet werden können, erläutert der Vorsitzende und verweist auf die Probleme wegen der mehrfach verschobenen Sanierung der Aula im Schulzentrum. Die Aula ist die zentrale Spielstätte für das Kulturprogramm des Vereins Calenberger Cultour & Co. Angesichts der Ungewissheit sei die Programmplanung für den befreundeten Verein schwierig, sagt Holtiegel.

Auf finanzielle Hilfe der Stadt für seine umfangreiche Ausstellungs- und Projektarbeit hat es der Kunstverein ausdrücklich nicht abgesehen. Bei der Finanzierung der Kunstausstellungen setzt der Verein auf wechselnde Hilfen verschiedener Stiftungen, vom Land und der Region sowie von Sponsoren. Für die beiden im zweiten Halbjahr geplanten Kunstausstellungen gebe es aber noch keine Finanzierungszusage, berichtet Holtiegel. „Die Anträge laufen noch.“

Jede Ausstellung kostet den Verein laut Holtiegel im Durchschnitt etwa 6000 Euro für Transport, Reise- und Sachkosten sowie Versicherungen. „Ohne Förderung ist das nicht zu leisten“, betont der Vorsitzende. An Mitgliedsbeiträgen nimmt der Verein rund 3400 Euro jährlich ein. Die Beiträge und damit die Beitrittsschwelle seien bewusst niedrig angesetzt. „Wir wollen Kunst an alle Menschen vermitteln.“

Durchfinanziert hat der Verein für 2016 seinen zweiten Arbeitsschwerpunkt neben den Ausstellungen, die Kunstvermittlung. Dabei werden mit der Kunstschule Noa Noa jährlich etwa zehn Workshops für Schulen ausgerichtet, die Bezug zu den Kunstausstellungen des Vereins haben. Nach einer Ausstellungsführung werden die Schüler in den Workshops dann praktisch an Techniken der jeweiligen Künstler herangeführt, wie Holtiegel erläutert. Für die Kunstvermittlung hat der Verein in diesem Jahr 7700 Euro eingeplant, die von der Klosterkammer und der VGH-Stiftung übernommen werden.

Von Andreas Kannegießer

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