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L 392: Bald ist Schluss mit Tempo 50

Barsinghausen L 392: Bald ist Schluss mit Tempo 50

Die beiden lang gezogenen Kurven auf der L 392 bei Landringhausen werden entschärft. Auf rund 250 Metern Länge wird der Seitenstreifen befestigt. Etwa zwei Wochen sollen die Bauarbeiten dauern. Anschließend soll die Tempo-50-Begrenzung aufgehoben werden. Es darf wieder 70 gefahren werden.

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Der Seitenstreifen an der Landesstraße 392 bei Landringhausen wird zurzeit ausgekoffert und anschließend befestigt. Der Autoverkehr wird einspurig an der Baustelle vorbeigeleitet.

Quelle: Rocktäschel

Landringhausen. Das Ziel ist es, die Unfallgefahr für Autofahrer zu reduzieren. Besonders der Bereich in Höhe des Esseler Hofes gilt laut Feststellung der Barsinghäuser Unfallkommission als Unfallschwerpunkt. Die häufigste Unfallursache war nicht angepasste Geschwindigkeit. Besondere, zum Teil großflächige Warnschilder, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 70 – nichts hat bislang genutzt. Zuletzt hat es am Esseler Hof im Oktober 2014 einen tödlichen Unfall gegeben. In diesem Sommer wurde schließlich Tempo 50 angeordnet.

Der Verkehr wird während der Arbeiten ampelgesteuert, einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Stadt kontrolliert, ob die Steuerungszeiten der Baustellenampel dem Verkehrsaufkommen entsprechen. Bislang habe alles gut funktioniert, sagte ein Sprecher.

Für den Fall, dass es auf der Autobahn 2 zu einem Stau komme, werde die Einspurregelung auf der L 392 allerdings aufgehoben und die Arbeit unterbrochen. Die Landesstraße gilt als Umleitungsstrecke.

Der Seitenstreifen im Bereich der beiden Kurven wird zurzeit ausgekoffert. Danach soll der Bereich befestigt werden. Es wird eine etwa 50 Zentimeter breite, sogenannte dreiteilige Gosse angelegt. Die hat laut Auskunft der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr keine Mulde, das Regenwasser könne dennoch abfließen.

Die Optimierung der Kurvenradien ist von der Unfallkommission schon im Mai 2014 angeregt worden. In dem Gremium, das einmal pro Jahr tagt, sind die Landesstraßenbaubehörde, die Polizei und die Stadt Barsinghausen vertreten. Nun ist das Geld für den Ausbau vorhanden. Die Höhe der endgültigen Kosten teilte die Behörde noch nicht mit.

Kommt künftig ein Autofahrer von der Fahrbahn ab, so haben die Reifen des Fahrzeugs dennoch Bodenhaftung. Die Gefahr, das Lenkrad zu verreißen, zu schleudern und auf die Gegenfahrbahn geraten, wird laut Einschätzung der Polizei geringer.

Von Jörg Rocktäschel

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