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LTS-Oberschule: Offener Brief an Lahmann

Barsinghausen LTS-Oberschule: Offener Brief an Lahmann

In einem offenen Brief an Bürgermeister Marc Lahmann beklagt die Lisa-Tetzner-Oberschule (LTS), dass die Verwaltung den Wunsch nach einem Gymnasialzweig ab dem neunten Jahrgang an der LTS ablehnt. Auch der Schulelternrat übt Kritik.

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Leidet die Goetheschule/KGS tatsächlich darunter, wenn die Lisa-Tetzner-Oberschule einen Gymnasialzweig erhält?

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Der kommissarische Schulleiter Friedhelm Farin bezweifelt, dass sich die Schülerzahl des Gymnasialzweiges der Goetheschule/KGS wegen des gymnasialen Angebotes an der LTS in Zukunft halbieren würde. Er spricht von einer „rein spekulativen Behauptung“. Die in Beratungsvorlage genannten Zahlen zu den Schülerbewegungen in Barsinghausen hätten keine reale Grundlage, basierten nicht auf aktuellen Umfragen bei den Eltern.

Die tatsächlichen an der LTS erhobenen Zahlen sähen vollständig anders aus: Auf der Grundlage der Zahl der Abgänger und der Abschlüsse in den vergangenen fünf Jahren gab es in jedem 9. und 10. Schuljahrgang die zahlenmäßigen Voraussetzungen für einen fiktiven Gymnasialzweig mit 27 Schülern. Gleichzeitig waren die Abschlussjahrgänge an der LTS in jedem Jahr mindestens dreizügig.

Seine Folgerung lautet: „Um ein gymnasiales Angebot an der LTS nach den Erlassvorgaben anzubieten, müssen in Barsinghausen demnach keine Schülerbewegungen vorausgesetzt werden.“ Die anderen weiterführenden Schulen wären somit durch die Einführung des gymnasialen Angebotes an der LTS nicht in nennenswerter Weise betroffen.

Laut Jennifer Gäfke, Schulelternratsvorsitzende und Mitglied im Schulvorstand der LTS, dient die Forderung der Stärkung des Schulstandorts insgesamt: „Wir wollen mit diesem Angebot die Durchlässigkeit im Schulsystem erhöhen und unsere Schule damit fit für die Zukunft machen. Dies ist eindeutig der Wille der Eltern an unserer Schule.“ Eine Schwächung der KGS Barsinghausen sehe sie nicht.

„Die Verwaltung versucht die Elternschaft zweier Schulen mit Argumenten und falschen Zahlen gegeneinander auszuspielen“, urteilt sie. Die Einführung eines Gymnasialzweigs ab Klasse 9 an der LTS werde nicht dazu führen, dass der KGS die Schüler weglaufen. „In einem modernen Schulsystem gehört ein gymnasialer Zweig zur Oberschule dazu, um die Kinder für einen Wechsel an das Gymnasium bestens vorzubereiten. Wenn die Verwaltung den Elternwillen missachtet, ist dies nicht hinnehmbar. Wir appellieren an die Politik im Stadtrat der Verwaltung Einhalt zu gebieten“, sagt Gäfke.

Von Jörg Rocktäschel

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