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Ortsdurchfahrt wird binnen zwei Jahren umgestaltet

Groß Munzel Ortsdurchfahrt wird binnen zwei Jahren umgestaltet

Lärmmindernder Asphalt und neue Geh- und Radwege: Groß Munzel erhält eine komplett neue Ortsdurchfahrt (L 392). Der Ausbau soll nun doch schon 2019 beginnen. „Bei dieser Lösung haben sowohl die Stadt als auch das Land einen großen Sprung gewagt“, sagt der städtische Bauleiter Tobias Fischer.

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L 392, Groß Munzel, Auf dem Damm. Rocktäscheldddd

Quelle: Rocktäschel

Groß Munzel. Lange war über die Ortsdurchfahrt diskutiert worden. Denn die Anwohner wünschen sich einen schnellen Ausbau. Friedhelm Fischer, Leiter der Landesstraßenbaubehörde, hatte jedoch noch vor wenigen Wochen angekündigt, dass frühestens 2020 mit einer Grundsanierung der L 392 zu rechnen sei. Nun geht doch alles schneller: Nach einem Gespräch im niedersächsischen Wirtschaftsministerium haben sich die Stadt Barsinghausen und das Land Niedersachsen auf einen Ausbau der Ortsdurchfahrt 2019 verständigt. Die Straßen Auf dem Damm und Zur Spielburg werden binnen zwei Jahren ausgebaut und mit einem lärmmindernden Asphalt versehen sowie umfassend neu gestaltet.

„Der gesamte Querschnitt der Ortsdurchfahrt – vom Gehweg über Radstreifen bis zur Fahrbahn – soll umgestaltet werden“, sagt Fischer und ergänzt: „Und zwar so, dass es eine dauerhafte Lösung ist.“ Was genau das heißt, konnte der Baudirektor noch nicht sagen. Schließlich werde jetzt erst mit der Planung begonnen. Die Sanierung ist ein ambitioniertes Vorhaben, denn bis 2018 muss die Planung stehen, die die Stadt dem Land abnimmt. „Aber das Anliegen war für uns so elementar, dass wir nicht noch sieben oder acht Jahre warten wollten“, sagt Fischer.

Die frühere Lösung war für die Verwaltung und die Anwohner, die sich seit Langem über den Lärm an der Ortsdurchfahrt beschweren, unbefriedigend. „Wir wollen alles im gesetzten Zeitplan schaffen, das ist unser großes Ziel“, sagt Fischer. Dafür, dass die Stadt dem Land mit der Planung eine Aufgabe abnimmt, werden ihr die Planungskosten vom Land erstattet. „Dem Land mangelt es an Fachpersonal, um das Vorhaben so zeitnah zu realisieren“, begründete der städtische Baudirektor diese Regelung. Anschließend sollen die Bauarbeiten zügig in Angriff genommen werden.

Die Deckschicht wird nach Mitteilung der Stadt und des Ministeriums als Teil eines Pilotprojekts aus einem lärmmindernden Asphalt hergestellt. Die Mehrkosten für die innovative Bauweise werden über die Grundstückspreise im geplanten Logistik-Gewerbegebiet nördlich von Groß Munzel finanziert. Wie viel teurer das Bauprojekt durch den Spezial-Asphalt wird, sei schwer abzuschätzen, sagt Fischer. „Bei bisherigen Projekten wird mit einem bis 3 Euro Mehrkosten pro Quadratmeter kalkuliert.“ Allerdings wolle er sich bislang nicht auf eine konkrete Kostenschätzung für die rund 12 000 Quadratmeter große Straßenfläche festlegen.

Von Lisa Malecha

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