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Lahmann: Heim nicht vorschnell schließen

Barsinghausen Lahmann: Heim nicht vorschnell schließen

Die Entscheidung über den lange geplanten Neubau eines Asylbewerberheims an der Hannoverschen Straße wird in diesem Monat fallen. Gleichzeitig muss der Rat entscheiden, ob das Asylbewerberheim am Ohweg in Großgoltern tatsächlich aufgegeben werden soll.

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Das Asylbewerberheim Großgoltern.

Quelle: Treeske Hönemann (Archiv)

Barsinghausen. Der Antrag der Fraktion Aktiv für Barsinghausen (AfB) liegt seit Ende Juni vor: Der Standard des Wohnheims in Goltern sei nicht mehr geeignet, Flüchtlinge angemessen unterzubringen, heißt es in der von Ratsfrau Bettina Klein unterzeichneten Begründung. Deshalb solle der Mitte 2016 auslaufende Betreibervertrag nicht mehr verlängert werden. Stattdessen solle die Stadt rechtzeitig das Neubauprojekt in der Kernstadt vorantreiben. Über den AfB-Vorstoß wird der Sozialausschuss am 16. September beraten und der Rat am 24. September endgültig entscheiden.

Bürgermeister Marc Lahmann warnt allerdings vor einem Beschluss, der schon jetzt den Abriss der Unterkunft in Goltern festschreibt. „Angesichts der verschärften Situation sollten wir abwarten“, sagt Lahmann. Wohncontainer seien, wenn überhaupt, nur noch zu Monatsmieten von mehr als 20 Euro pro Quadratmeter zu bekommen. Zelte seien keine Option zur Unterbringung. „So etwas will ich nicht“, betont Lahmann. Deshalb gelte es, die Situation zu analysieren. Ein Beschluss, das Wohnheim in Goltern 2016 zu schließen, sei aus Sicht der Verwaltung nicht zu akzeptieren.

Für den geplanten Neubau eines Flüchtlingsheims an der Hannoverschen Straße ist aus Sicht der Verwaltung der Weg frei. Sie verweist in ihrer Stellungnahme für den Rat auf erleichterte Ausschreibungsbedingungen. Demnach will die Landesregierung die Regeln kurzfristig ändern, sodass Aufträge bis zu einer Million Euro Volumen auch ohne europaweite Ausschreibung vergeben werden können. Zudem sind laut Verwaltung auch die bisherigen Obergrenzen für Mietkosten für neue Unterkünfte angepasst worden, die von der Region Hannover erstattet werden.

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