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Lahmann sieht den Bund in der Pflicht

Barsinghausen Lahmann sieht den Bund in der Pflicht

Bürgermeister Marc Lahmann erwartet vom Bund ein deutlich stärkeres Engagement beim Bau günstigen Wohnraums, um Flüchtlinge unterzubringen. „Die 500 Millionen Euro, die der Bund für den sozialen Wohnungsbau zur Verfügung stellen will, reichen bei weitem nicht aus“, betont Lahmann.

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Übt Kritik am Bund: Bürgermeister Marc Lahmann.

Quelle: Rocktäschel

Barsinghausen. Allein in Barsinghausen müssen nach seiner Schätzung rund 90 Millionen Euro investiert werden. Wenn der Zustrom hilfesuchender Menschen weiter anhalte, reichten die angekündigten 500 Millionen somit höchstens für die Region Hannover aus. „Wir dürfen nicht in die Situation kommen, dass die Menschen in unserer Stadt, die sich keine teuren Wohnungen leisten können, plötzlich auf Grund des Flüchtlingsstroms keine Wohnungen mehr finden“, warnt der Bürgermeister.
Auch in anderen Kommunen könne das für viel sozialen Sprengstoff sorgen und weitere Ängste in der Bevölkerung schüren. Bezahlbare Wohnungen für sozial Schwache seien ohnehin schon sehr knapp. Zusätzliche Obdachlosigkeit müsse unbedingt verhindert werden.
Der Bürgermeister hat vor einen Jahr nicht erwartet, dass es weiterhin gelingt, die Menschen in Barsinghausen dezentral unterzubringen: „Aber die Stadt ist ein sicherer Mieter.“ Das Geld komme pünktlich. Eben diese Sicherheit könne jedoch zu einer Verschiebung auf dem Wohnungsmarkt führen, die schließlich jene Menschen benachteilige, die sich keine teuren Wohnungen leisten können.

Von Jörg Rocktäschel

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