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Laien werden zu ehrenamtlichen Müllern

Wichtringhausen Laien werden zu ehrenamtlichen Müllern

Drei Mitglieder des Mühlenvereins Wichtringhausen haben sich gemeinsam mit weiteren Mühlen-Fans aus Steinhude und Neustadt zu ehrenamtlichen Müllern ausbilden lassen: Ulrike Garben, Fred Wegener sowie der Wichtringhäuser Vereinsvorsitzende Fritz Weber.

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Ausbilder Rüdiger Hagen (von links) überreicht die Zertifikate an die neuen ehrenamtlichen Windmüller Lukas Dengg, Ulrike Garben, Malte Wonat, Fritz Weber und Fabian Schiller.

Quelle: Frank Hermann

Wichtringhausen. Die Laien können und dürfen in Zukunft mit ihrem neu erworbenen Wissen historische Windmühlen bedienen. Ausbilder Rüdiger Hagen, ein Müllerei- und Mühlenbautechniker aus der Wedemark, überreichte Freitagabend nach Abschluss des einjährigen Lehrgangs mit rund 100 Unterrichtsstunden die Zertifikate.

"Großen Wert lege ich auf Kenntnisse im praktischen Bereich. Die Teilnehmer verfügen nun über ein Grundwissen zur Handhabung einer Windmühle und über die Funktion der Maschinen", erläutert Hagen.

Den praktischen Unterricht erteilte der Experte in den Windmühlen in Wichtringhausen, Steinhude und Dudensen. Der historische Galerie-Holländer aus dem Jahr 1826 bietet mit seiner funktionstüchtigen Technik ideale Voraussetzungen, um ehrenamtliche Müller auszubilden.

"Mit unseren neuen Fachkenntnissen können wir künftig den Besuchern bei Führungen alle Arbeitsschritte oder Funktionen der Windmühle genau erklären und demonstrieren. Schließlich wollen wir fundiert Auskunft geben können“, betont Ulrike Garben aus Bantorf.

Vor allem viele Schulklassen und Kindergärten besichtigen die historische Windmühle an der Bundesstraße 65.

Von Frank Hermann

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