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Landringhäuser Initiative wünscht sich Unterstützung

Südlink Landringhäuser Initiative wünscht sich Unterstützung

Die Mitglieder der Landringhäuser Bürgerinitiative (BI) gegen die Südlink-Stromtrasse wünschen sich vom Rat der Stadt mehr politische Unterstützung für ihr Anliegen.

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Ulrich Burkat (links) und Rolf Hegeler stellen die Arbeit der Bürgerinitiative vor.

Quelle: Andreas Kannegießer

Landringhausen. „Der Rat sollte eindeutig Stellung nehmen im Sinne der Hamelner Erklärung“, sagte BI-Mitglied Ulrich Burkat bei einem Gespräch mit Mitgliedern der Barsinghäuser SPD. Die Hamelner Erklärung ist ein vom Hamelner Landrat Tjark Bartels maßgeblich mitformuliertes Positions- und Forderungspapier rund um die Pläne zum Bau der Nord-Süd-Stromtrasse Südlink. Darin wird unter anderem eine Beschleunigung der Genehmigungsverfahren gefordert, die Prüfung aller möglichen Trassenkorridore mit gleicher Intensität und die verstärkte Nutzung der Erdverkabelung, um Belastungen für Anlieger zu minimieren. Burkat, der selbst SPD-Mitglied ist, rief außerdem seine Partei auf, der Bürgerinitiative den Rücken zu stärken. „Das würde der SPD gut anstehen“, sagte er.

Rolf Hegeler erläuterte bei dem Treffen die aktuellen Arbeitsschwerpunkte der rund ein Dutzend Landringhäuser BI-Mitglieder, die sich organisatorisch mit der Wennigser Initiative gegen Südlink zusammengeschlossen haben. „Zusammen ist mehr zu bewirken“, sagte Hegeler. Nach den jüngsten Gesetzesänderungen geht die Initiative davon aus, dass sie Zeit bis etwa Mitte 2016 gewonnen hat, ehe die Trassenplanungen für die Nord-Süd-Verbindungsleitung wieder konkret werden. Diese Zeit wollen die Trassengegner nutzen. Hegeler und Burkat betonten, dass die Initiative keineswegs generell gegen die Stromleitung sei, sondern nur die Trassenführung mit Hochspannungsmasten durch das Barsinghäuser Stadtgebiet verhindern wolle. „Das wäre gerade für Landringhausen ein Rieseneinschnitt“, sagte Hegeler. „Das geht gar nicht.“ Die Initiative setzt auf die Erdverkabelung eines großen Teils der Südlink-Trasse. Neue Verfahren für die Erdverkabelung werden nach Hegelers Worten gerade entwickelt. „Dann gibt es ganz andere Möglichkeiten für die Trassenführung, etwa entlang von Autobahnen.“ SPD-Ortsvereinsvorsitzender Reinhard Dobelmann betonte in der Diskussion, dass die Energiewende ein Ziel seiner Partei sei. „Aber die Belastungen für die Bürger müssen so gering wie möglich ausfallen.“

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