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Landwirte informieren sich über Rapsanbau

Barsinghausen Landwirte informieren sich über Rapsanbau

Rund 50 Landwirte aus der Region Hannover und Schaumburg haben am Donnerstag an der 10. Rapsrundfahrt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen teilgenommen. Sie informierten sich über Produktions- und Anbautechnik, Sortenwahl, Düngung und Pflanzenschutz.

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15 Rapssorten wachsen auf dem Acker bei Wichtringhausen. Die Bezirksstelle Hannover der Landwirtschaftskammer Niedersachsen führt dort Feldversuche durch.

Quelle: Rocktäschel

Wichtringhausen/Groß Munzel. Start und abschließende Diskussion war an der Feldscheune des Betriebs von Arnd von Hugo in Groß Munzel. Er bewirtschaftet gemeinsam mit Georg Langwerth von Simmern dessen Acker bei Wichtringhausen, auf dem ein Feldversuch der Bezirksstelle Hannover der Kammer läuft. Der Wuchs von 15 Sorten, darunter neu zugelassene, wird dort beobachtet. „Raps ist ein wichtiges wirtschaftliches Standbein für die Landwirtschaft“, betont Fachgruppenleiter Bernhard Werner.
Früher sei die Grünpflanze in vorwiegend an Hanglagen angebaut worden, an denen der Rübenanbau nicht möglich war. Inzwischen werden auch andere Flächen genutzt. Das hänge mit der günstigen Preisentwicklung zusammen und mit der Fruchtfolge. „Getreide, das auf Raps folgt, ist besser als das, was auf Getreide folgt“, sagt Werner. Zudem werden keine Krankheiten verbreitet.
Vor rund 30 Jahren enthielt Raps noch Bitterstoffe. Die seien herausgezüchtet worden. Raps sei daher vielseitig verwendbar und auch als Speiseöl geeignet. Die auf den Versuchsfeld stehenden Winterrapssorten haben unterschiedliche Eigenschaften. Die reichen von der Reifezeit über den Ölgehalt bis zu durchaus beträchtlichen Längenunterschieden. Auch die Standfestigkeit ist unterschiedlich. Um Vergleichsmöglichkeiten zu erhalten, unternimmt die Landwirtschaftskammer zudem Feldversuche im Marschland und auf Sandböden. „Die Ergebnisse sind auch für die Züchter interessant“, erläutert Werner.
Nach der Rundfahrt konnten sich die Teilnehmer in der Feldscheune stärken. Die Landfrauen Barsinghausen hatten etwas vorbereitet.

Von Jörg Rocktäschel

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