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Langenäcker: Bauarbeiten verzögern sich

Barsinghausen Langenäcker: Bauarbeiten verzögern sich

Die Kanalbauarbeiten in der Straße Langenäcker werden sich nun doch deutlich verzögern. Noch Anfang März war der Stadtentwässerungsbetrieb davon ausgegangen, dass das Bauprojekt bis Ostern abgeschlossen sein werde.

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Noch ist der Langenäcker eine Großbaustelle.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. In den vergangenen Wochen hat es nach den Worten von Rafael Krause vom Stadtentwässerungsbetrieb aber unvorhergesehene technische Schwierigkeiten gegeben, die die Arbeiten ausgebremst haben. Beim neuen Zeitplan sind die Stadtentwässerung und die bauausführende Firma nun vorsichtig mit Prognosen: Angepeilt ist der Abschluss nun frühestens für Mitte Mai – „aber nur, wenn nichts Unvorhergesehenes mehr passiert“, wie Jens Gerold von der Baufirma betont.

Bereits seit Anfang Oktober ist die Hauptdurchgangsstraße in der Barsinghäuser Nordstadt eine Großbaustelle. Der Stadtentwässerungsbetrieb lässt am Langenäcker die Regenwasserkanalisation erneuern und teilweise erweitern, weil die alten Rohre nach starken Regenfällen nicht genug Wasser abführen konnten. Der Langenäcker ist seitdem zwischen Hans-Böckler-Straße und Hannoverscher Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. In den Abschnitten, in denen nacheinander gearbeitet wird, ist die Straße auch für Anlieger nicht passierbar. Das beauftragte Tiefbauunternehmen verlegt dabei in Teilbereichen auch mächtige Betonröhren mit Durchmessern von teilweise gut einem Meter als zusätzliche Staukanäle im Untergrund.

Nach Krauses Worten musste wegen der Enge im Straßenuntergrund in einem Teilbereich in Höhe Knappenweg der Schmutzwasserkanal erst tiefer gelegt werden, ehe der neue Regenwasserkanal darüber platziert werden konnte. „Die Hauptkanäle unter dem Langenäcker sind sehr flach verlegt, man hat nicht viel Spiel“, berichtet Krause. Dort, wo sich die Kanäle kreuzen und zudem Einläufe aus den Nebenstraßen in den Hauptkanal münden, haben die Bauarbeiter ein ungewöhnlich aufwendiges Schachtbauwerk im Untergrund herstellen müssen. Maurermeister Avdullah Menxhiqi hat den Schacht aus einzelnen Ziegeln individuell und kunstvoll aufgemauert. „So etwas gibt es nicht vorgefertigt“, betonen Menxhiqi und Gerold. Ein weiteres Problem, das zuletzt gelöst werden musste, war laut Gerold ein Fernsehkabel im Untergrund, das in keinem Bestandsplan verzeichnet war und nicht sofort einem Betreiber zugeordnet werden könnte.

Rafael Krause schätzt, dass die Arbeiter bis zum Abschluss des Bauvorhabens noch etwa 300 Meter Regenwasserkanäle zwischen den Einmündungen der Stollenstraße und der Königsberger Straße verlegen müssen. Noch vor Ostern wollen die Tiefbauer in dem bereits fertiggestellten Teil des Langenäckers eine erste Asphalttragschicht auf die Fahrbahn aufbringen, um den Anliegern die Situation zu erleichtern.

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Jens Gerold (links) und Avdullah Menxhiqi sind stolz auf das besonders aufwendig gemauerte Schachtbauwerk, in dem unter dem Langenäcker künftig die Einläufe mehrerer Regenwasserkanäle zusammentreffen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Von Andreas Kannegießer

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