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LebensArt in Holtensen öffnet am Freitag

Holtensen LebensArt in Holtensen öffnet am Freitag

Das Café LebensArt und der Hofladen im sanierten Torhaus auf dem ehemaligen Jahnke-Hof öffnen diesen Freitag um 9 Uhr. Am Donnerstagnachmittag hat Architekt Jürgen Niemeyer einen symbolischen Schlüssel an die Lebenshilfe-Vorstände Gaby Bauch und Christian Siemers übergeben.

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Symbolische Schlüsselübergabe für das Torhaus an die Lebenshilfe (von links): Dieter Heins, Gaby Bauch, Herbert Burger, Edith Reinke, Christian Siemers und Architekt Jürgen Niemeyer.

Quelle: Rocktäschel

Holtensen. Der Tag war bewusst gewählt, denn am Donnerstag vor 50 Jahren ist die Lebenshilfe Seelze von dem Wunstorfer Pastor Ernst Schwartz in der dortigen Scharnhorstschule gegründet worden. „Es ist ein sehr gelungenes Haus geworden“, dankte Siemers dem Architekten, dem die geladenen Gäste kräftig applaudierten, und das nicht nur, weil es ihm gelungen ist, den Kostenrahmen von 1,5 Millionen Euro einzuhalten.
Beeindruckt zeigte sich auch Herbert Burger, Ehrenvorsitzender der Lebenshilfe Niedersachsen. Für ihn ist die Inklusion seit Jahrzehnten eine Herzensangelegenheit. 1968, als er mit seiner Ehefrau Lieselotte zur Lebenshilfe Seelze stieß, hatte ihm Schwartz das Sparbuch des Vereins in die Hand gedrückt. „3000 Mark waren drauf. Mach’ was draus, hat er zu mir gesagt“, erinnerte sich Burger. Von seinem Engagement profitierte nicht nur die Lebenshilfe Seelze. Burger wurde bundesweit aktiv, wurde zu „Mister Lebenshilfe“, wie ihn die ehemalige niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland nannte.
Siemers und Bauch sind entschlossen, die Lebenshilfe weiter zu entwickeln. So stehe LebensArt für Kreativität, Bildung und Genuss – Inklusion werde gelebt. 15 Menschen mit und ohne Behinderung werden täglich von 9 bis 18 Uhr außer sonntags hausgemachte Kuchen, Kaffee, Waffeln und andere Leckereien servieren. Klein, aber fein sei die Speisekarte, versicherte Siemers. Im Hofladen gibt es regionale, saisonale sowie hausgemachte Produkte, und im Obergeschoss ist Platz für Seminare und Ausstellungen.

Von Jörg Rocktäschel

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