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Lisa-Tetzner-Schule beantragt Gymnasialzweig

Barsinghausen Lisa-Tetzner-Schule beantragt Gymnasialzweig

Die Lisa-Tetzner-Oberschule (LTS) wünscht sich einen Gymnasialzweig und hat einen entsprechenden Antrag bei der Stadt Barsinghausen als Schulträger eingereicht. Die Oberschule möchte Schülern mit diesem Angebot eine Alternative bieten, um die Durchlässigkeit der Schulformen zu erweitern, wie die Schulleitung erläutert.

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Die Lisa-Tetzner-Oberschule möchte ihren älteren Schülern demnächst auch ein gymnasiales Angebot machen.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. Die Gesamtkonferenz und der Schulvorstand haben die Voraussetzungen für den Antrag mit ihren Grundsatzbeschlüssen im vergangenen Monat geschaffen. Die Lisa-Tetzner-Schule wünscht sich demnach die Einrichtung von Gymnasialklassen im 9. Schuljahrgang. Nach den Worten des kommissarischen Schulleiters Friedhelm Farin sieht das niedersächsische Schulgesetz die Einführung von Gymnasialklassen eigentlich ab dem 7. Jahrgang vor. Laut Gesetz sei es aber auch möglich, mit schulzweigspezifischen Klassenverbänden erst im 9. Jahrgang zu beginnen. In den Jahrgangsstufen 5 bis 8 würden die Schüler dann über Projekte und Zusatzangebote gezielt gefördert.

Ein Konkurrenzangebot wolle die Oberschule nicht zu den anderen gymnasialen Schulformen in Barsinghausen aufbauen, betont Farin. Statt dessen wolle die LTS „alternative Möglichkeiten schaffen, die nach niedersächsischem Schulrecht in Bezug auf Übergänge und Durchlässigkeit bereits vorhanden sind“.
Nach Mitteilung der LTS-Schulleitung gibt es häufig Elternfragen zu späteren Wechselmöglichkeiten in eine gymnasiale Schullaufbahn – insbesondere von solchen Eltern, die nicht sicher sind, ob für ihr Kind nach der Grundschule das Gymnasium die geeignete Schulform ist. Zwar gebe es bereits heute die gesetzliche Berechtigung für leistungsstarke Schüler, nach jedem Halbjahr in eine gymnasiale Schulform zu wechseln. „In der Praxis sind diese Berechtigungen oft nicht umsetzbar“, erläutert Farin. Grund dafür seien die fehlenden Abstimmungen in Bezug auf die Unterrichtsinhalte zwischen den Schulformen.

Die Lisa-Tetzner-Schule möchte ihr gymnasiales Angebot besonders auf die Schüler ausrichten, die auch bisher schon nach der 10. Klasse den Erweiterten Sekundarabschluss I geschafft haben. Laut Farin waren das im Schnitt der vergangenen Jahre jeweils 46 Prozent der LTS-Schüler. „Nach dem Abschluss hat diese Gruppe die Möglichkeit, an diversen weiterführenden Schulen das Abitur oder Fachabitur zu erwerben“, erläutert der kommissarische Schulleiter. Farin hofft auf Zustimmung beim Schulträger, damit es für die LTS-Schüler „gleichberechtigte Startchancen ins Berufsleben“ gebe.

Von Andreas Kannegießer

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