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Lisa und Gerhard Guttzeit feiern Gnadenhochzeit

Barsinghausen Lisa und Gerhard Guttzeit feiern Gnadenhochzeit

Das Ehepaar Guttzeit feiert am Mittwoch den 70. Hochzeitstag. „Ich bin zufrieden mit ihm“, sagt Lisa Guttzeit (92), geborene Stakemann. Der gelobte Ehemann Gerhard (96) lächelt, fordert die Gratulanten auf, tüchtig zuzugreifen. Die große Feier im Dorfgemeinschaftshaus folgt noch.

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Feiern Gnadenhochzeit (von rechts): Gerhard und Lisa Guttzeit. Es gratulieren der stellvertretende Bürgermeister Andreas Hartig und die stellvertretende Präsidentin der Region Hannover, Doris Klawunde.

Quelle: Rocktäschel

Langreder. Die Familie, ein Sohn, eine Tochter, zwei Enkel und vier Urgroßkinder werden dabei sein, hinzukommen Freunde und Nachbarn. Am Mittwoch hat die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde die Glückwünsche der Region Hannover und des Landes Niedersachsen überbracht. Der stellvertretende Bürgermeister Andreas Hartig gratulierte im Namen der Stadt Barsinghausen, Bundespräsident Joachim Gauck hat einen Brief geschrieben.
Kennengelernt haben sich die beiden kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in ihrem Heimatort Langreder. Gerhard Guttzeit, gebürtiger Ostpreuße, war Kriegsgefangener bei den Engländern. Geheiratet haben sie bei Sprengel. „Das Standesamt war damals beim Bäcker. Im Zimmer nebenan wurde der Teig für unsere Kuchen geknetet“, sagt sie. Kirchlich wurde am zweiten Ostertag geheiratet: „In der Kirche war es bitterkalt.“
Lisa Guttzeit arbeitete als Schaffnerin auf der Straßenbahnlinie 10, die damals noch durch das Dorf fuhr. Er war Bergmann in Barsinghausen, später unter Tage im Kalibergwerk Empelde und nachdem auch das geschlossen hatte bei VW. Schon früh engagierte er sich bei der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, und wenn die Sirene ertönte, musste auch die Frau mit raus. „Ich bin im Roten Kreuz. Die Rettungstasche liegt heute noch im Kinderzimmer.“ 30 Jahre war sie Kassiererin im DRK, arbeitete in allen Gruppen mit.
Aktiv bis ins Alter waren beide. Gerhard Guttzeit wurde mit 80 Jahren noch einmal Schützenkönig, am Haus hängen mehrere Scheiben. Sie hat gekegelt und geturnt: „Man muss ja mal rauskommen.“ Mit 85 Jahren wurde ein Heimtrainer angeschafft, weil es mit dem Fahrradfahren nicht mehr so gut ging. Das Rezept für eine lange Ehe: „Man muss sich zusammenraufen, anders geht es nicht “, ist sich das Jubiläumspaar einig.

Von Jörg Rocktäschel

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