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Lob für integrative 
Sportförderung

Barsinghausen Lob für integrative 
Sportförderung

Der Vorschlag der großen Gruppen im Rat, die Sportförderung aufzustocken und zweckgebunden mehr Geld für die Arbeit mit Flüchtlingen bereitzustellen, ist bei NFV-Präsident Karl Rothmund auf positive Resonanz gestoßen. Sportring-Vorsitzender Horst Fabisch kritisiert dagegen, dass die Vereine das Geld für individuelle Projekte wohl jeweils bei der Stadt beantragen müssen.

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Die Sportvereine in Barsinghausen sollen mehr Geld von der Stadt erhalten, allerdings nur zweckgebunden für die Integration von Flüchtlingen.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. "Der neue Ansatz geht genau in die richtige Richtung", sagt Rothmund. Der profilierte Fußballfunktionär sieht sich nach der Diskussion der vergangenen Monate um die Sportförderung und die Strukturen des Barsinghäuser Sportrings bestätigt. Rothmund hatte in einem Thesenpapier stärkere Bemühungen um die Integration von Flüchtlingen in die Sportvereine ausdrücklich gefordert. "Es scheint ein Signal gewesen zu sein", sagt er.

Für ganz wichtig hält es Rothmund, dass das Geld auf Antrag von der Stadt und nicht vom Sportring verteilt werden soll. "Ich bin sicher, dass der Sportring schon bald neue Strukturen haben wird", sagt Rothmund.

Horst Fabisch begrüßt zwar die Absicht der Politik, den Vereinen mehr Geld zuzubilligen, hat aber Zweifel an dem Antragsverfahren. "Die Vereine haben vielfach personelle Probleme", sagt der Sportringchef. Administrative Hürden wie die Forderung nach Zuschussanträgen seien da hinderlich. "Ich befürchte, dass das Geld nicht abgerufen wird." Fabisch hätte einen Verteilungsmodus über den Sportring wie den für die regulären Sportfördermittel bevorzugt. "Die Flüchtlinge werden ohnehin ganz selbstverständlich in die Vereine integriert. Sie kommen und machen mit", sagt der Vorsitzende.

Von Andreas Kannegießer

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