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Marc Wilke übernimmt die BBI-Leitung

Barsinghausen Marc Wilke übernimmt die BBI-Leitung

Tischlermeister Marc Wilke hat vor wenigen Tagen die Leitung der Barsinghäuser Beschäftigungs-Initiative (BBI) übernommen und folgt in dieser Funktion auf Jürgen Lehnhoff, der mit 65 Jahren in den Ruhestand geht.

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Begrüßung für den neuen BBI-Leiter: Marc Lahmann (von links), Marc Wilke, Jürgen Lehnhoff und Fachdienstleiterin Anke Schwark.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Seit 2008 hatte Lehnhoff als ausgebildeter Bürokaufmann die BBI geleitet – und sieht sich selbst als Paradebeispiel für die erfolgreiche Arbeit dieses sozialen Betriebes in Trägerschaft der Stadt Barsinghausen.

„Kurz zuvor hatte ich damals meinen Job als Mitarbeiter eines Autohauses verloren und war im Alter von 57 Jahre ohne echte Perspektive. Anfang 2008 erhielt ich dann einen Ein-Euro-Job bei der BBI und wurde schon wenige Wochen später deren Leiter. Damals habe ich meine Chance genutzt“, erläutert Lehnhoff, der seinen Nachfolger Marc Wilke in den kommenden Wochen noch einarbeitet und mit dessen neuen Aufgaben vertraut macht.

Wilke bringt eine mehr als 20-jährige handwerkliche Erfahrung als Tischler mit und führt einen eigenen Kleinbetrieb in Barsinghausen. „Er hat eine hohe fachliche und soziale Kompetenz, darum halte ich Marc Wilke für eine optimale Besetzung an dieser Stelle“, betont Bürgermeister Marc Lahmann.

Der neue BBI-Leiter will den sozialen Gedanken der Beschäftigungs-Initiative zur Qualifizierung und Wiedereingliederung Arbeitsloser weiter entwickeln. „Ich gehe auf die Leute zu und sagen ihnen: Komm her, Du schaffst das“, kündigt der 48-Jährige an, der nebenbei seine Tischlertätigkeit im eigenen Betrieb fortführt. „Soweit es die Zeit zulässt, betreue ich meinen Kundenstamm auch weiterhin“, sagt der Handwerker.

Die 1992 gegründete BBI beschäftigt derzeit zwei Anleiter und sechs weitere Mitarbeiter mithilfe einer Förderung der Arbeitsverwaltung. Zudem verfügt die Initiative über 19 Stellen für Ein-Euro-Kräfte. Derzeit sind 15 dieser19 Stellen mit einem Ein-Euro-Jobber besetzt.

„Unser vorrangiges Ziel ist es, die Leute wieder in ein festes Arbeitsverhältnis zu bringen. Darum gibt es auf diesen Stellen immer eine hohe Fluktuation. Seit März haben wir immerhin schon wieder sieben Ein-Euro-Jobber in den Arbeitsmarkt vermittelt“, erläutert der scheidende BBI-Leiter Lehnhoff. Im Schnitt liege die Vermittlungsquote bei fünf bis sechs Personen pro Halbjahr.

Zu den aktuellen BBI-Projekten gehört unter anderem der Neuaufbau der Schutzhütte am sogenannten Stern im Deister.

Von Frank Hermann

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