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Marlis-Ragge-Stiftung schüttet 4300 Euro aus

Barsinghausen Marlis-Ragge-Stiftung schüttet 4300 Euro aus

Für soziale und kulturelle Projekte schüttet die Marlis-Ragge-Stiftung eine Fördersumme von insgesamt 4300 Euro an fünf Barsinghäuser Vereine aus. Bei der Übergabe der Zuwendungen im Dorfcafé Eckerde würdigten die Stiftungsvorsitzende Anke Pfersich sowie Stellvertreterin Roswitha Müller die Arbeit der Einrichtungen.

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Der Vorstand der Marlis-Ragge-Stiftung mit den Empfängern der Zuwendungen für verschiedene soziale und kulturelle Projekte.

Quelle: Frank Hermann

Eckerde. Finanzielle Unterstützung in Höhe von 500 Euro erhalten zum Beispiel die Naturfreunde Barsinghausen für ihre Waldfüchse-Kindergruppe. Vom Geld will die Gruppe unter der Leitung von Astrid Rehwald ein naturkundliches Projekt für die rund 15 Jungen und Mädchen im Alter ab sechs Jahren finanzieren.

Weitere Zuwendungen bewilligte die Marlis-Ragge-Stiftung für den Steg (400 Euro zur Finanzierung einer sogenannten Supervision für Gruppenleiter und Vorstand) sowie für den Ambulanten Hospizdienst Aufgefangen (600 Euro) und für die Kunstschule Noa Noa (900 Euro).

Während der Hospizdienst seine ehrenamtlichen Helfer der Fuchsbau-Kindertrauergruppe für den therapeutischen Einsatz von Handpuppen ausbilden lassen will, plant die Kunstschule mehrere Mitmachaktionen in und an der künftigen Kulturfabrik Krawatte.

"Diese künstlerischen Angebote richten sich an Menschen aller Generationen und Herkunft. Gemeinsam wollen wir die Kulturfabrik nach und nach in Beschlag nehmen, soweit es die Baustelle hergibt", kündigte Frank Plorin von Noa Noa an.

Die größte Einzelsumme geht mit einem Förderbetrag von 1900 Euro an den Verein Calenberger Cultour & Co. (CC&Co.), der sein 25-jähriges Bestehen mit einem Festkonzert am 27. Mai im Theater Am Spalterhals feiert.

Bei diesem Konzert treten Elisabeth Brauß als Solistin am Klavier sowie die Kammerphilharmonie La Tempesta der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover unter der Leitung von Professor Martin Brauß auf. Neben der Zauberflöten-Ouvertüre und einem Klavierkonzert von Mozart steht die 5. Symphonie von Beethoven auf dem Konzertprogramm.

Seit den ersten Zuwendungen im Jahr 2000 hat die Marlis-Ragge-Stiftung mittlerweile eine Fördersumme von insgesamt 81.600 Euro zur Förderung sozialer, kultureller und frauenspezifischer Projekte verteilt. Marlis Ragge war eine Bergmannstochter und Gemeindeschwester aus Barsinghausen, die 1995 verstarb und die Stadt Barsinghausen als Alleinerbin ihres Vermögens einsetzte. Dieses Vermögen bildete den Grundstock für die 1999 gegründete Stiftung.

Von Frank Hermann

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