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Mehr Sicherheit für Großveranstaltungen

Barsinghausen Mehr Sicherheit für Großveranstaltungen

Die Organisatoren der Barsinghäuser Mobilitäts- und Wirtschaftsschau (MoWi) vom 19. bis 21. Mai sind besorgt, dass der Veranstaltung zusätzliche Sicherheitsauflagen drohen könnten, sodass die MoWi dann kaum noch finanzierbar wäre.

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Die Ausstellung für Mobilität und Wirtschaft soll im Mai Tausende von Besuchern nach Barsinghausen locken. Organisatoren und Veranstalter beraten in den nächsten Wochen auch über Sicherheitsaspekte.

Quelle: Archiv

Barsinghausen. In der Sitzung des Finanzausschusses am Donnerstagabend berichtete Klaus Danner im Namen des Vorbereitungsteams, dass es neue Anforderungen für die Ausrichter von Großveranstaltungen gebe. „Das ist ein schwieriger Punkt für uns“, sagte Danner, der zugleich Vorsitzender der Interessengemeinschaft Stadtfest ist. Die Stadtverwaltung gibt allerdings Entwarnung: „Nach derzeitigem Stand sind für die MoWi keine Einschränkungen zu erwarten“, betont die für den Bereich Ordnung verantwortliche Fachdienstleiterin Julia Manegold. „Das Stadtfest wird es allerdings treffen.“

Hintergrund der neuen Sicherheitsüberlegungen sind jüngste Terroranschläge auf Großveranstaltungen wie etwa in Nizza oder den Berliner Weihnachtsmarkt im vergangenen Jahr. Die Sicherheitsbehörden fordern als Konsequenz insbesondere Vorkehrungen, dass Fahrzeuge nicht auf das belebte Veranstaltungsgelände gesteuert und so als Waffe benutzt werden können. Bei der MoWi ist das offenbar kein Problem: In der Marktstraße versperren die ausgestellten Fahrzeuge der Autoschau den Weg für potentielle Attentäter, und in der Straße Volkers Hof baut der ASB am östlichen Zugang zum Ausstellungsgelände unter anderem eine Fahrzeugschau mit eigenen schweren Fahrzeugen auf, die als Barriere wirken können. „Die MoWi ist eine Familienveranstaltung und zudem nicht in den Abendstunden geöffnet“, sagt Manegold. Nach aktueller Sicherheitslage werde es deshalb keine speziellen Vorgaben für die Gewerbeschau geben. Endgültige Klarheit erwarten die Beteiligten nach einem Gespräch am 4. April, bei dem die MoWi-Veranstalter, die Verwaltung, die Polizei und die Feuerwehr vertreten sind.

Das Barsinghäuser Stadtfest im Spätsommer wird von Polizei und Ordnungsamt aber ganz anders beurteilt als die MoWi. Das Fest sei das größte in der Region. „Die Veranstaltung hat eine Dimension, die als Anschlagsziel denkbar wäre“, sagt Manegold. Danner und seine Mitstreiter haben sich nach ersten Vorgesprächen bereits darauf eingestellt, dass Durchfahrsperren installiert werden müssen. „Und die Zahl der Sicherheitskräfte wird um etwa 20 steigen müssen“, sagt der Vorsitzende der IG Stadtfest.

Von Andreas Kannegießer

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