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Mehrere Erbschaften für den Tierschutzverein

Barsinghausen Mehrere Erbschaften für den Tierschutzverein

Erbschaften, Spenden, Steuerrückzahlungen – das Jahr 2016 war für den Tierschutzverein Barsinghausen einträglicher als jedes andere zuvor. Mit einem Kassenbestand von rund 300 000 Euro steht der Verein aktuell sehr gut da.

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Der Tierschutzverein Barsinghausen freut sich über die wachsenden Mitgliederzahlen. Auch die Jahresversammlung war gut besucht.

Quelle: Johanna Kruse

Barsinghausen. „Wir haben einige hohe Nachlässe empfangen“, erklärte der Vorsitzende Ernst Wildhagen während der Jahresversammlung die Situation. Einmal waren es 75 000 Euro, die der Verein verbuchen konnte, ein weiteres Mal 100 000 Euro. Durch Steuerrückzahlungen, die bis ins Jahr 2009 reichen, kamen noch einmal 71 000 Euro zusammen. Auch Spendenaktionen kamen dem Tierheim zu Gute. „Die Schüler in Gehrden haben wieder mit der Spendendose gesammelt, da sind 600 Euro zusammengekommen und der Verein Wir für Basche hat im Rewe-Supermarkt Futter für das Tierheim gesammelt“, berichtete Wildhagen. Nicht nur das Kapital, sondern auch die Mitgliederzahl des Vereins hat 2016 zugelegt. „Wir haben mit 346 Mitgliedern zwölf mehr als im Vorjahr“, bemerkte der Vorsitzende erfreut. Schade finden die Vereinsverantwortlichen, dass die Unterstützungsmöglichkeiten für Tierfreunde offenbar noch nicht so bekannt sind. „Der Hilfsfonds, den wir eingerichtet haben, wird kaum genutzt“, sagte Wildhagen. Durch diesen können Privatpersonen finanzielle Hilfe bei Tierarztkosten bekommen – so wie Andrea Eicke, die das verwahrloste Pferd Adele wieder aufgepäppelt hat.Im vergangenen Jahr konnten wieder viele Tiere gerettet und vermittelt werden. Besonders in Erinnerung bleiben wird wohl der Kater, der in Holland in einen LKW ein- und in Bad Nenndorf wieder ausgestiegen war. Über Facebook fand der Verein die Besitzer des Tieres, die ihn in Barsinghausen wieder abholen konnten.

Von Johanna Kruse

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