Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Unterbringung der Flüchtlinge hat Priorität

Barsinghausen Unterbringung der Flüchtlinge hat Priorität

Angesichts steigender Flüchtlingszahlen steht Barsinghausen nach Einschätzung des Ersten Stadtrates Georg Robra vor einer Mammutaufgabe. Erste Priorität genieße derzeit das Bemühen um eine menschenwürdige Unterbringung für die Flüchtlinge -- und um eine Stärkung des Miteinanders.

Voriger Artikel
Rathaus: Sitzungsraum wird vergrößert
Nächster Artikel
Nächste Runde im Streit um Windenergieanlage

Barsinghausens Erster Stadtrat Georg Robra: "Wir stehen vor einer Mammutaufgabe".

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Momentan nimmt die Stadt monatlich 55 Flüchtlinge auf. Zum Vergleich: Anfang des Jahres 2015 waren es noch 21 Personen pro Monat. Georg Robra schließt einen weiteren Anstieg auf dreistellige Zuweisungszahlen bis zum Jahresende nicht aus.

"Das wird eine richtige Herausforderung. Und wir sind alle gefragt, das Miteinander und die vorbildliche Integrationsleistung auf vielen Ebenen in der Stadt aufrecht zu erhalten", betonte der Erste Stadtrat am Montagabend in der Sitzung des Präventionsrates.

Bislang sei die Strategie, Flüchtlinge in Barsinghausen großflächig verteilt in privaten Wohnräumen unterzubringen, sehr gut aufgegangen. Aber diese Strategie lasse sich bei einem weiterhin steigenden Bedarf nicht dauerhaft halten – trotz der Anstrengungen um eine verstärkte Aquise privater Wohnungen.

Alternativ beschäftige sich die Stadtverwaltung damit, Gemeinschaftsunterkünfte zu schaffen. Denkbar seien Schnellbauten aus Beton-Fertigteilen. "Eventuell setzen wir auch andere Materialien ein, um die steigenden Preise zu umgehen", erläuterte Robra.

Allenfalls als letzte aller Möglichkeiten ziehe die Stadtverwaltung in Betracht, öffentliche Gebäude – wie zum Beispiel Sporthallen – mit Flüchtlingen zu belegen. "Bei solch einem Schritt würden wir sonst Gefahr laufen, dass es zu einem Stimmungswandel innerhalb der Bevölkerung kommt", sagte der Erste Stadtrat.

Von Frank Hermann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6sl8pys09691ms0y0izp
Große Polizeikontrolle auf B 65 in Bantorf

Fotostrecke Barsinghausen: Große Polizeikontrolle auf B 65 in Bantorf

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de