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Messe führt Schüler und Betriebe zusammen

Barsinghausen Messe führt Schüler und Betriebe zusammen

Für die achte Ausbildungsmesse am Dienstag, 25. April, von 9 bis 12.30 Uhr im Zechensaal beginnt die heiße Vorbereitungsphase. Mittlerweile haben bereits mehr als 40 Unternehmen und Betriebe ihre Teilnahme fest zugesagt.

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Sie werben für die 8. Ausbildungsmesse am 25. April: Reinhard Eggers, Hendrik Mordfeld, Beritan Deniz, Martin Wildhagen, Max Matthiesen, Jennifer Gäfke, Volker Sprengel und Reinhard Meyer.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Organisatorin Jennifer Gäfke rechnet mit bis zu 60 Ausstellern sowie mit mehr als 1000 Schülern aus Barsinghausen und Umgebung als Besucher. "Viele Firmen wollen zum ersten Mal mitmachen und sich mit ihren Möglichkeiten für eine berufliche Ausbildung präsentieren", kündigt Gäfke an.

Zu den Neulingen gehören unter anderem die Firma Delta Stahl aus Barsinghausen, die Anwaltskanzlei Urban aus Ronnenberg, das Gasthaus Müller aus Göxe, der Zoll Niedersachsen sowie die Ludwig-Fresenius-Schulen aus Stadthagen.

Schirmherr Max Matthiesen beschreibt die Ausbildungsmesse als große Kontakt- und Informationsbörse, damit Jugendliche bei der Berufsorientierung die passende Hilfestellung erhalten.

"Umgekehrt sind auch immer mehr Betriebe auf der Suche nach qualifizierten jungen Leuten, um Ausbildungsplätze zu besetzen. Dieser Austausch untereinander ist von großer Bedeutung, denn wir brauchen dringend Fachkräftenachwuchs", erläutert Matthiesen als Initiator der Ausbildungsmesse.

Viele verschiedene Branchen aus Industrie, Handwerk, Gewerbe und Dienstleistungen seien im Zechensaal vertreten – von Pflegediensten und Seniorenheimen über Baufirmen, Friseure und Elektronikspezialisten bis zu Polizei, Amtsgericht und Handwerkskammer.

Zu den Ausstellern der ersten Stunde gehören die Bäckereien Hünerberg aus Barsinghausen und Sprengel aus Langreder. Bäckermeister Volker Sprengel hat im Sommer 2016 einen Ausbildungsplatz für das Bäckerhandwerk in seinem Familienbetrieb nicht besetzen können – und auch für 2017 liegen noch keine geeigneten Bewerbungen vor.

"Auf der Messe stellen wir unseren Beruf vor. Damit wollen wir das Interesse wecken", sagt Sprengel.

Dessen Kollege Hendrik Mordfeld von der Bäckerei Hünerberg schätzt ebenfalls die Möglichkeiten, auf der Messe mit Schülern, Eltern und Lehrern direkt in Kontakt  zu treten. "So können wir die große Chance nutzen, berufliche Perspektiven in unserem Handwerk aufzuzeigen", betont Mordfeld.

Die Stadtsparkasse Barsinghausen unterstützt die Ausbildungsmesse und beteiligt sich ebenfalls mit einem Ausbildungsstand. "Auch bei uns macht sich der Wandel beim Fachkräftenachwuchs bemerkbar. Hatten wir vor einigen Jahren noch 70 bis 80 Bewerbungen von jungen Leuten, die bei uns eine Ausbildung beginnen wollten, so sind jetzt zehn Bewerbungen pro Jahr schon viel. Darum ist diese Ausbildungsmesse auch für unser Haus eine tolle Sache", erklärt Sparkassenvorstand Reinhard Meyer.

Eine öffentliche Podiumsdiskussion beschäftigt sich am Vorabend der 8. Ausbildungsmesse mit der Frage "Immer mehr unbesetzte Ausbildungsstellen – was tun?". Die Diskussion beginnt am Dienstag, 24. April, um 19 Uhr im Konferenzraum der Stadtsparkasse Barsinghausen.

Auf dem Podium sitzen als kompetente Gesprächsteilnehmer: Silvia Bethe (Leiterin des Hannah-Arendt-Gymnasiums), Max Matthiesen (Schirmherr der Ausbildungsmesse und Landtagsabgeordneter), Jürgen Hansen (Wirtschaftsförderung Region Hannover), Reinhard Meyer (Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Barsinghausen) sowie Carl-Michael Vogt (Geschäftsführer der Handwerkskammer Hannover).

Von Frank Hermann

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