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Nabu wird zum Retter für junge Siebenschläfer

Barsinghausen Nabu wird zum Retter für junge Siebenschläfer

Die Helfer des Barsinghäuser Naturschutzbundes (Nabu) sind häufiger gefordert, wenn irgendwo im Stadtgebiet hilflose, junge Wildtiere gefunden werden. In dieser Woche ist der Verein um Hilfe gebeten worden, nachdem drei junge Siebenschläfer am Fingerhutweg in Bantorf ihr Nest verlassen hatten.

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Der Naturschutzbund hat in Bantorf mehrere junge Siebenschläfer eingefangen.

Quelle: Privat

Barsinghausen. Wie Nabu-Vorsitzende Elke Steinhoff berichtet, waren die drei Jungtiere offenbar wegen Dachdeckerarbeiten aus ihrem Nest vertrieben worden und hatten sich in eine Veranda geflüchtet. Dort kletterten sie ängstlich an den Wänden herum, während draußen bereits Katzen lauerten, die die unbeholfenen Kleinen ebenfalls entdeckt hatten.

Die Nabu-Helfer wussten Rat: Mit einem Kescher fingen sie zwei der Siebenschläfer ein und setzten sie zurück auf das Dach nahe am Nest. Das dritte Jungtier entkam in den dicht bewachsenen Garten. Der Nabu weist darauf hin, dass Jungtiere wie etwa Siebenschläfer auch außerhalb des Nestes von den Eltern weiter betreut und versorgt werden, bis sie selbstständig sind. "Haartiere darf man nicht anfassen, höchstens mit Handschuhen, weil der menschliche Geruch die Elterntiere abschreckt", betont Steinhoff. Auch junge Vögel würden von ihren Eltern weiterversorgt, so lange sie noch nicht flugfähig seien. "Um sie vor Katzen zu schützen, sollte man sie in sicheres Gebüsch tragen", empfiehlt die Nabu-Vorsitzende. Den Vögeln mache menschliche Berührung nichts aus, weil sie nicht riechen könnten.

Von Andreas Kannegießer

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