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Nachbarorte wollen neue Fußweg-Verbindungen

Barsinghausen Nachbarorte wollen neue Fußweg-Verbindungen

Die beiden Ortschaften Landringhausen und Groß Munzel wünschen sich eine durchgehende Fußwegeverbindung zwischen den Dörfern über die Südaue hinweg.

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Jungen und Mädchen aus der Munzeler Ferienbetreuung haben in den vergangenen Tagen beim Bau des neuen Insektenhotels aus Holz und Steinen tatkräftig mitgewirkt.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. In dem Wäldchen an der Südaue sollen ein Waldlehrpfad und andere Einrichtungen zur Naherholung entstehen, die das Areal zu einem echten Treffpunkt für Einheimische und Auswärtige machen könnten. Die Pläne, den Bereich um die alte Munzeler Sängerlaube touristisch aufzuwerten, werden von einer Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus beiden Ortschaften gemeinsam mit der Stadt vorangetrieben.

Das erste fertige Projekt ist ein sogenanntes Insektenhotel mit einer Sitzbank und einer hölzernen Informationstafel, die von der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative an der nördlichen Zuwegung zur Auebrücke gebaut worden sind. Tatkräftige Hilfe bei der Herstellung des Insektenhotels haben Ferienkinder geleistet, die zurzeit in Groß Munzel von der Jugendpflege und dem Verein KinderschMUNZELn betreut werden. Dieser erste Rastpunkt ist am Donnerstag offiziell in Betrieb genommen worden.

„Die Ortschaften wollen dafür sorgen, dass es mehr Begegnungsmöglichkeiten gibt“, sagte Dietmar Redlich von der Arbeitsgemeinschaft der Landringhäuser Vereine bei der Eröffnung. Der Lückenschluss zwischen Groß Munzel und Landringhausen würde zugleich bedeuten, dass es eine durchgehende Radwegeverbindung vom Deister zum Steinhuder Meer gäbe, erläuterte Redlich. Er betonte aber, dass es notwendig sei, die marode Brücke über die Südaue zu erneuern. „Wenn keine neue Brücke gebaut wird, ist alles andere nutzlos“, sagte Redlich. Die von den in der Flurbereinigung aktiven Landwirten unterstützte Arbeitsgruppe wünscht sich eine rund 1,50 Meter breite Holzbrücke, deren Finanzierung aber noch ungeklärt ist. Die Aktiven hoffen auf Unterstützung der Stadt, der Region oder aus Fördertöpfen des Integrierten ländlichen Entwicklungskonzepts (ILEK). Bürgermeister Marc Lahmann lobte das Engagement der Beteiligten und sprach von einem „tollen Projekt“. „Ich bin sehr froh über solche Anlaufpunkte“, sagte er.

Waldlehrpfad ist beschlossen

Die von Bürgern aus Groß Munzel und Landringhausen gemeinsam entwickelten Pläne sehen rund um die Brücke über die Südaue eine ganze Anzahl zusätzlicher Einrichtungen zur Naherholung vor. In dem Wäldchen südlich der Brücke soll ein Waldlehrpfad angelegt werden. „Das ziehen wir auf jeden Fall durch“, sagte Dietmar Redlich von der Arbeitsgemeinschaft der Landringhäuser Vereine. Am Ufer der Südaue könnte den Plänen zufolge eine Aussichtskanzel entstehen, ein paar Meter entfernt auf der anderen Brückenseite eine Wasserstelle mit erleichtertem Zugang und Spielmöglichkeiten für Kinder. Im Bereich der alten Sängerlaube – eines traditionellen Treffpunkts des Munzeler Männergesangvereins – könnte ein Waldklassenzimmer mit neuen Tischen und Bänken angelegt werden. Darüber hinaus sieht die von Redlich gezeichnete Projektskizze den Bau einer Schutzhütte in unmittelbarer Nähe der Brücke vor.

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