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Hohe Nachfrage nach Kirchdorfer Grundstücken

Kirchdorf Hohe Nachfrage nach Kirchdorfer Grundstücken

Die Niedrigzinsen und die anhaltend gute Baukonjunktur bescheren der Stadt Barsinghausen weiterhin eine hohe Nachfrage nach Baugrundstücken. Im Baugebiet „Unterm Kirchwege“ auf dem alten Sportplatz in Kirchdorf sind bereits zwölf Grundstücke verkauft.

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Hat das alte Kirchdorfer Sportheim noch eine Zukunft? Mehrere Interessenten haben sich bereits zurückgezogen, nachdem der notwendige Sanierungsaufwand berechnet war.

Quelle: Andreas Kannegießer

Kirchdorf. Die Bilanz zum Jahreswechsel für das Baugebiet Unterm Kirchwege fällt noch besser aus als die Stadtentwicklungsgesellschaft (SGB) prognostiziert hatte: "Ich hatte eigentlich nur geglaubt, dass wir bis dahin zehn Grundstücke verkaufen würden", sagt SGB-Geschäftsführer Peter Dörries.

Für das Neubaugebiet auf dem alten Sportplatz hatte der Rat der Stadt im vergangenen Jahr die Passivhausbeschränkung aufgehoben. Seitdem boomt die Nachfrage. Von den 32 Grundstücken nördlich der S-Bahn-Trasse ist zurzeit nur ein einziges noch nicht reserviert. "Wir sind mehr als zufrieden", sagt Dörries.
Ungewiss ist allerdings noch die Zukunft des alten Sportheimes am Rand des Baugebietes. SGB und Stadtspitze haben bisher darauf gesetzt, das 1143 Quadratmeter große Grundstück mit dem maroden Gebäude darauf vermarkten zu können. Mehrere Familien und auch Bauträger hätten sich das Gebäude bereits angesehen, berichtet Dörries. "Am Anfang herrscht oft Euphorie." Die werde dann aber schnell gebremst, sobald ein Fachmann die Sanierungs- und Umbaukosten beziffert habe. Zurzeit habe die SGB wieder eine Reservierung für das Gebäude vorliegen. Dörries bleibt aber realistisch: "Es ist unklar, ob es dabei bleibt", sagt er.

Eine Alternative wäre immer noch, das alte Sportheim abreißen zu lassen und das Grundstück etwa für eine Reihenhausbebauung zu vermarkten. "Darüber muss die Verwaltungsleitung entscheiden", sagt Dörries. Einen Zeitplan dafür gebe es nicht. Sicher ist nach den Worten des SGB-Geschäftsführers aber, dass das alte Sportheim nicht zur Unterbringung von Flüchtlingen genutzt wird. "Das gibt das Gebäude gar nicht mehr her", sagt Dörries. "Dazu wäre ein horrender Aufwand nötig."

Von Andreas Kannegießer

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