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Nachfrage nach Plätzen in Jugendwerkstatt ist groß

Barsinghausen Nachfrage nach Plätzen in Jugendwerkstatt ist groß

Die Labora-Jugendwerkstatt an der Hannoverschen Straße befindet sich auf einem guten Weg: Alle 20 Qualifizierungsplätze in der Einrichtung sind belegt, wie Betriebsleiterin Daniela Scheibe am Freitag bei einem Besuch von Mitgliedern des Barsinghäuser SPD-Abteilungsvorstandes berichtete. „Es läuft sehr gut.“

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In der Labora-Metallwerkstatt zeigt Betriebsleiterin Daniela Scheibe (rechts) den Gästen von der SPD Arbeiten der jugendlichen Teilnehmer.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die von den Labora-Mitarbeitern betreuten jungen Menschen sind 15 bis 27 Jahre alt. Viele seien Hartz IV-Empfänger, zuletzt habe der Anteil junger Flüchtlinge stark zugenommen, berichtete Scheibe. Die jungen Schützlinge werden auf dem Weg zu einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz begleitet und dabei in verschiedenen Bereichen grundlegend qualifiziert: bei der Arbeit auf dem Wertstoffhof, in der Holz- und Metallwerkstatt oder auch im Bereich Hauswirtschaft. 17 der Plätze in der Jugendwerkstatt belegt das Jobcenter, einen die Agentur für Arbeit, die anderen beiden sind Plätze mit freiem Zugang. Besonders nach diesen frei zugänglichen Plätzen gebe es stets große Nachfrage, erläuterte die Betriebsleiterin den Sozialdemokraten. Die Jugendwerkstatt verfügt nicht nur über großzügige Werkstattbereiche, sondern im Obergeschoss auch über einen Unterrichts- und Computerarbeitsraum. „Wir vermitteln den Teilnehmern hier auch Fachtheorie“, sagte Scheibe. Die jungen Menschen – zurzeit sind drei Frauen darunter – müssen nach den Worten der Betriebsleiterin für jeden Arbeitstag einen Tagesbericht verfassen. Die Bemühungen, den jungen Menschen einen Weg in Ausbildung oder Beruf zu ebnen, sind häufig erfolgreich: Laut Scheibe liegt die durchschnittliche Dauer der Mitarbeit in der Jugendwerkstatt bei sechs bis sieben Monaten. Maximal darf eine Maßnahme zwei Jahre dauern.

Von Andreas Kannegießer

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