Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Neuer Kindergarten im Pfarrheim

Barsinghausen Neuer Kindergarten im Pfarrheim

Eine Kooperation mit der katholischen St.-Barbara-Kirchengemeinde ermöglicht der Stadt Barsinghausen die Schaffung von 
48 zusätzlichen Kindergartenplätzen. Im Pfarrheim der Gemeinde werden die ehemaligen Spielkreisräume so umgebaut, dass darin zwei Betreuungsgruppen untergebracht werden können. Der Caritasverband soll den neuen Kindergarten ab Herbst betreiben.

Voriger Artikel
Dete Kuhlmann singt im Bahnhof eigene Songs
Nächster Artikel
Experten zeigen richtige Absturzsicherung

Die Räume im Untergeschoss des Pfarrheims von St. Barbara sollen zum Zweigruppenkindergarten ausgebaut werden.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Barsinghäuser Stadtverwaltung ist bereits seit rund einem Jahr mit der Kirchengemeinde im Gespräch, um die Möglichkeiten zur Schaffung einer neuen Kinderbetreuungseinrichtung auszuloten. Nachdem auch andere Entscheidungsträger wie das Landesjugendamt und die Brandschutzprüfer der Region zugestimmt haben, ist nun der Durchbruch gelungen.

Nach den Worten des Ersten Stadtrats Georg Robra müssen rund 380 000 Euro investiert werden, um die Räume im Pfarrheim so umzubauen, dass sie als Kindergarten genutzt werden können. „Es wird kein Luxusbau“, betont Robra. Das Geld werde für notwendige Arbeiten benötigt. Dazu zählen etwa Brandschutzmaßnahmen oder den Einbau neuer Toiletten.

Die Stadt hofft auf einen Investitionszuschuss von der Region. Bei 48 Plätzen könnten demnach maximal 114 000 Euro aus dem Regionsetat gewährt werden. Der neue zweigruppige Kindergarten soll den Plänen der Verwaltung zufolge eine Ganztagseinrichtung werden und täglich von 
7 bis 16 Uhr geöffnet sein. Die St.-Barbara-Gemeinde hat zur Bedingung für den Vertragsabschluss mit der Stadt gemacht, dass der katholische Caritasverband die Betriebsträgerschaft übernimmt. „Wir wollen einen Vertrag für die Dauer von 15 Jahren abschließen“, sagt Robra. Ein Risiko, dass angesichts des langen Zeitraums die neu geschaffenen Plätze irgendwann nicht alle besetzt sein könnten, sieht die Verwaltung nicht. „In der Kernstadt werden wir – auch wegen der guten verkehrstechnischen Erreichbarkeit – immer eine Auslastung haben“, sagt er. Der Rat soll das Kindergartenprojekt in seiner Sitzung am 28. April endgültig beschließen.

Nach den jüngsten Zahlen der Stadtverwaltung werden in der Kernstadt, in Egestorf und Kirchdorf zum Jahresende 
49 Kindergartenplätze fehlen. Diesen Bedarf will die Kommune mit der neuen Einrichtung decken. „Wir sehen uns aber auch dann noch mit weiterem Bedarf konfrontiert“, sagt Robra. Der Trend bei der Kinderbetreuung gehe dahin, dass Kinder in immer jüngerem Alter angemeldet würden. Gleichzeitig werde mehr tägliche Betreuungszeit nachgefragt. Die Verwaltung strebt laut Robra ein vielfältiges Angebot mit einem Mix aus Kindergärten, Krippen und Tagespflegeeinrichtungen an. Gespräche würden weiterhin mit dem TSV Barsinghausen geführt, berichtet der Erste Stadtrat. Der Verein überlegt, seine Freizeitstätte am Waldstadion – die sogenannte Hütte – für eine weitere Betreuungseinrichtung zur Verfügung zu stellen.

Von Andreas Kannegießer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
Barsinghausen
doc6snqo7zf9t31iw3exj21
Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Fotostrecke Barsinghausen: Musik verbindet Flüchtlinge und Einheimische

Ihr Kontakt zur Redaktion

Andreas Kannegießer:
Telefon: 05105 5213 - 14
E-Mail: andreas.kannegiesser@haz.de

Jörg Rocktäschel:
Telefon: 05105 5213 - 19
E-Mail: joerg.rocktaeschel@haz.de