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Kirchdorf

Neuer Schulhof kostet rund 67.000 Euro


Der Förderverein der Astrid-Lindgren-Schule hat beim Neujahrsempfang der Kirchdorfer Vereine die geplante Umgestaltung des Schulhofs vorgestellt und an die Stadt appelliert, sich an den Ausgaben von rund 67.000 Euro zu beteiligen. Der Schulausschuss entscheidet darüber nächste Woche.
Foto: Der Männergesangverein Kirchdorf begleitet den Neujahrsempfang der Vereine im Gemeindehaus Arche.

Der Männergesangverein Kirchdorf begleitet den Neujahrsempfang der Vereine im Gemeindehaus Arche.

© Treeske Hönemann

Kirchdorf. Fördervereinsvorsitzende Gabi Diercks-O’Brien und Schulleiter Erik Dederding zeigten den Gästen im Gemeindehaus Arche den Plan ihrer Architektin und sammelten Unterschriften für die Umsetzung des Vorhabens. Das Gelände muss neu gestaltet werden, weil es nach dem Umbau des Kindergartens Tausendfüßler mit der angeschlossenen Krippe beschnitten wurde. Denn auch die Kinderbetreuungseinrichtungen benötigten eine Außenspielfläche.

Der Förderverein hat in den vergangenen Jahren rund 30.300 Euro Spenden für das Projekt erhalten und bei Veranstaltungen eingenommen – zuletzt 786 Euro bei der Sammlung der Kirchdorfer Vereine im vergangenen Jahr. Die Umgestaltung kostet laut Rechnung des Vereins 66.900 Euro. „Wir bitten die Stadt, die fehlende Summe von 36.600 Euro zu übernehmen“, sagte Diercks-O’Brien.

Die Stadt soll die Kosten für die erforderliche Drainage des Platzes, die Erdarbeiten und die Zuwegung tragen. Der Verein will für den Kunststoffbelag des Multifunktionsfeldes, die Winkelstützen für den Kletterberg und die Betonelemente für die Kletterwand aufkommen.

Der Schulausschuss befasst sich mit dem Thema in seiner Sitzung am 8. Februar. Der Verein wünscht sich eine Umsetzung zum Schuljahresbeginn im September und will im Laufe der Jahre weitere Spielgeräte anschaffen.

Beim Empfang der Vereine und der Heilig-Kreuz-Gemeinde hatte Pastorin Ute Kalmbach die Gäste begrüßt. Sie kündigte an, vom Sommer an nur noch für die Kirchdorfer Gemeinde und die Kapellengemeinde in Langreder da zu sein. Kalmbach wird ihre volle Stelle auf eine halbe reduzieren – um mehr Zeit für sich und ihre Familie zu haben. Erst vor eineinhalb Jahren hatte die Pastorin im Umfang einer halben Stelle Aufgaben in der Christusgemeinde in Egestorf übernommen, als Pastor Reinhard Dunkel in den Ruhestand ging. Beide Gemeinden waren seitdem pfarramtlich verbunden. Die Egestorfer Gemeinde kann nun eine halbe Stelle ausschreiben.

Treeske Hönemann

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