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Neuer Trauerbegleiter für junge Menschen

Barsinghausen Neuer Trauerbegleiter für junge Menschen

Immer mehr Kinder und Jugendliche nutzen die Angebote einer Trauerbegleitung im Lebenshaus des Ambulanten Hospizdienstes Aufgefangen. Um dauerhaft eine qualifizierte Betreuung für die wachsenden Gruppen gewährleisten zu können, lässt sich Jörn Döhnert zu einem zertifizierten Trauerbegleiter speziell für junge Menschen ausbilden.

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Unterstützung für die Kinder- und Jugendtrauerarbeit im Lebenshaus: Britta Sander (von links), Jörn Döhnert und Maria Bernarding.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Bereits seit rund einem Jahr arbeitet Döhnert als ehrenamtlicher Mitarbeiter in den sogenannten Fuchsbau-Trauergruppen. "Wir leisten hier im Lebenshaus eine sehr wichtige und für mich auch sehr interessante Arbeit. Darum habe ich mich dazu entschlossen, eine fachliche Zusatzausbildung zum Trauerbegleiter für Kinder und Jugendliche zu absolvieren", erläutert der gelernte Sonderpädagoge, der zurzeit hauptberuflich als Schulbegleiter an einer Förderschule arbeitet.

Die Ausbildung erstreckt sich über sieben Schulungsmodule mit insgesamt rund 180 Unterrichtsstunden von September bis zum Sommer 2017. Zur Finanzierung dieses rund 2 700 Euro teuren Lehrgangs zahlt die Sparkassenstiftung Barsinghausen einen Zuschuss von 1 200 Euro.

"Damit wollen wir die Arbeit des Hospizdienstes besonders für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen unterstützen“, sagt Britta Sander, Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse Barsinghausen.

Die Fuchsbau-Gruppen im Lebenshaus begleiten derzeit 33 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren. "Noch vor einem Jahr hatten wir etwa 20 Jungen und Mädchen in unseren Gruppen. Diese rasante Entwicklung zeigt, wie groß der Bedarf an unserer sehr professionell ausgerichteten Trauerbegleitung ist. Wie sehen jedes Mal, wie gut diese Betreuung den Kindern und Jugendlichen tut", betont die Hospizdienst-Koordinatorin Maria Bernarding.

Nach Abschluss seiner Ausbildung solle Jörn Döhnert künftig die hauptamtliche Fuchsbau-Leiterin Erika Maluck unterstützen und eine verlässliche Arbeitsteilung gewährleisten. Mittel- oder langfristig strebe der Hospizdienst auch für Jörn Döhnert eine hauptamtliche Beschäftigung an.

Von Frank Hermann

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