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SPD-Ortsverein wählt neuen Vorstand

Barsinghausen SPD-Ortsverein wählt neuen Vorstand

Der SPD-Ortsverein Barsinghausen hat am Donnerstagabend ein neues Führungsquartett gewählt. Hinter dem im Amt bestätigten Parteichef Reinhard Dobelmann übernehmen künftig Claudia Schüßler, Claudia Pannki und Thomas Wittschurky die drei Stellvertreterposten. Kassierer Horst Künnemann und Schriftführer Maximilian Schneider wurden wiedergewählt.

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Der neue Vorstand des SPD-Ortsvereins Barsinghausen (von links): Maximilian Schneider, Reinhard Dobelmann, Claudia Pannki, Claudia Schüßler, Thomas Wittschurky und Horst Künnemann.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Die Neuwahl der Stellvertreterriege war notwendig geworden, nachdem Angelika Dürbaum-Betsch im vergangenen Jahr gestorben war und Ruth Overlack und Detlef Stawarz auf eine weitere Amtszeit verzichtet hatten. In geheimer Wahl während der Mitgliederversammlung in der Waschkaue erhielt Ortsvereinsvorsitzender Dobelmann 40 von 44 abgegebenen Stimmen. "90 Prozent sind in Ordnung", kommentierte er sein Wahlergebnis.

Claudia Schüßler und Claudia Pannki erhielten ebenfalls jeweils 40 Ja-Stimmen. Thomas Wittschurky wurde mit 28 Stimmen gewählt. Als Beisitzer setzten sich - ebenfalls nach geheimer Abstimmung - Dirk Härdrich, Bernd Gronenberg, Henrik von Meyenn, Sybille Bruchmann-Busse, Marlene Hunte-Grüne, Peter Messing, Gabi Diercks-O'Brien, Felix Miethe sowie Laura und Tabea Härdrich durch.

Als Kandidaten für die Wahl zur Regionsversammlung am 11. September hat der Barsinghäuser Ortsverein den Regionsabgeordneten Dirk Härdrich sowie Sybille Bruchmann-Busse und Ronja Waldhelm nominiert. Die endgültige Platzierung des Trios auf der Wahlliste hängt zunächst von der Abstimmung mit den  SPD-Ortsvereinen Seelze und Gehrden ab. Endgültig festgelegt wird die Liste der SPD-Regionskandidaten dann bei einer Regionswahlgebietskonferenz am 30. April in Lehrte.

Der Ortsverein hat zurzeit 332 Mitglieder, 15 weniger als im Vorjahr. 212 davon sind älter als 60 Jahre. Dobelmann sieht die jüngste Entwicklung dennoch positiv. Der Abwärtstrend bei der Mitgliederzahl habe sich deutlich abgeschwächt, und es gebe auch viele aktive junge Menschen in der Partei. "Vor der Zukunft muss uns nicht bange sein", sagte er.

In seinem Bericht ging Dobelmann auch auf die Diskussion rund um das in Kirchdorf geplante Flüchtlingsheim für mehr als 300 Bewohner ein. Das Entscheidungsverfahren sei zu kritisieren, sagte er. Eine Tischvorlage für den Verwaltungsausschuss sei zu wenig. "Bei dem Volumen hätte der Rat beteiligt werden müssen."“ SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Messing sagte, dass der Fraktion der Beschluss zum Bau der Einrichtung wegen deren Größe "nicht leichtgefallen" sei. "Das Heim ist ein Problem für die Anwohner, aber auch für die, die darin wohnen." Es könne durchaus Probleme geben, sagte Messing, „aber wir werden weitere Unterkünfte brauchen, darauf müssen wir uns einstellen“.
Messing ließ ebenso wie Dobelmann und Ratsvorsitzender Bernd Gronenberg allerdings keinen Zweifel daran, dass die SPD die Aufnahme von Flüchtlingen weiterhin ohne Einschränkungen befürwortet. „Es sind Menschen, die da kommen“, sagte Gronenberg, und denen müsse Schutz und Zuflucht gewährt werden.

Der Ortsverein will sich in diesem Jahr insbesondere auf die Kommunalwahl am 11. September konzentrieren. "Wenn wir erfolgreich bestehen wollen, müssen wir alle gemeinsam anpacken", appellierte Dobelmann an die Mitglieder. Für die Kandidatenlisten für den Rat der Stadt haben einige SPD-Abteilungen bereits ihre Personalvorschläge vorgelegt. Die SPD-Listen seien grundsätzlich auch offen für Nichtmitglieder, die sich mit den sozialdemokratischen Zielen identifizieren können, sagte Dobelmann. "Wir führen derzeit gute Gespräche." Voraussichtlich Anfang Mai sollen die Bewerberlisten in einer weiteren Mitgliederversammlung endgültig verabschiedet werden.

Von Andreas Kannegießer

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