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Neuer Zeitplan für erweitertes Gerätehaus

Hohenbostel Neuer Zeitplan für erweitertes Gerätehaus

Die Differenzen um die immer neuen Verzögerungen bei der Erweiterung des Feuerwehrhauses Hohenbostel sind offenbar beigelegt. In gemeinsamen Gesprächen haben sich alle Beteiligten auf einen neuen Zeitplan verständigt und zugleich einen Weg gefunden, wie das Vorhaben trotz Kostensteigerungen bald finanziert werden kann.

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Einvernehmen hergestellt: Erster Stadtrat Thomas Wolf (von links), Baudirektor Tobias Fischer, Bürgermeister Marc Lahmann, Ortsbrandmeister Ralf Buch und Klaus Großpietsch präsentieren die Pläne für das erweiterte Gerätehaus.

Quelle: Andreas Kannegießer

Hohenbostel. Die Vereinbarung sieht vor, dass zunächst der Rohbau und nicht das komplette Erweiterungsvorhaben ausgeschrieben wird. Dafür reichen die im Haushaltsplan für 2017 bereitgestellten 380 000 Euro aus, wie Bürgermeister Marc Lahmann, Erster Stadtrat Thomas Wolf, Baudirektor Tobias Fischer und Ortsbrandmeister Ralf Buch am Donnerstagabend bei einem Ortstermin erläuterten. Weiteres Geld solle dann im Jahresverlauf über einen Nachtragsetat nachfinanziert werden. Der Vorteil dieses Zeitplanes: Die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau können voraussichtlich im September endlich starten.

Bis dahin will die Feuerwehr bei Arbeiten rund um den Altbau schon einen Teil der avisierten Eigenleistungen erbringen – etwa bei der Beseitigung eines Carports, eines angebauten Schleppdaches und eines Materialcontainers. Hätte die Verwaltung das gesamte Vorhaben wegen der gestiegenen Kosten sofort über einen Nachtragshaushalt finanzieren wollen, hätte sich der Baubeginn wegen der schwer kalkulierbaren Genehmigungsfristen weiter verzögert. „Dann hätten wir in diesem Jahr wohl nicht mehr beginnen können“, sagte Fischer.

Die ursprünglich veranschlagten Gesamtkosten für Umbau und Erweiterung von rund 540 000 Euro werden sich um einen Betrag im sechsstelligen Bereich erhöhen. „Es wird aber keine Verdoppelung sein“, betonte Lahmann, nachdem es jüngst derartige Gerüchte gegeben hatte. Gründe für die Zusatzkosten sind nach den Worten der drei Verwaltungsvorstände vor allem die Hanglage im rückwärtigen Bereich des Gerätehauses, wo der Erweiterungstrakt angebaut werden soll. „Wir müssen dort zwei Meter tief in den Boden hinein“, erläuterte der Bürgermeister. Außerdem sind die Elektroinstallationen im Altbau so marode, dass sie komplett ersetzt werden müssen. Derzeit wird der Bauantrag für das Erweiterungsprojekt in der Verwaltung bearbeitet, die Statik muss allerdings noch nachgereicht werden. Die Verwaltungsspitze geht davon aus, dass es einen abschließenden Kostenüberblick erst dann geben wird, wenn der Rohbau fertig ist. Einen Termin für die endgültige Fertigstellung mag derzeit noch keiner der Beteiligten nennen. „Wir sind auf einem Weg unterwegs, der kreativ ist“, sagte Fischer.

Mit der Hohenbosteler Ortsfeuerwehr ist das weitere Vorgehen eng abgestimmt. „Wir sind mit der Lösung zufrieden, wir wollen zügig einen Fortschritt erkennen“, betonte Buch. Im umgebauten Altbau soll es nach den Plänen künftig Platz für die Aktiven und deren Umkleideräume geben. Nach hinten angefügt wird ein rund 20 Meter langer Anbau mit drei Fahrzeughallen.

Von Andreas Kannegießer

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