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Neues Halteverbot verärgert Anlieger

Egestorf Neues Halteverbot verärgert Anlieger

Ein neues Halteverbot in einem Kurvenbereich der Wennigser Straße in Egestorf sorgt für Unmut. Anlieger kritisieren, dass nun Parkflächen fehlen. Außerdem ist ihr Eindruck, dass viele Autos nun schneller auf der Landesstraße fahren, da sie nicht mehr von abgestellten Fahrzeugen abgebremst werden.

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Das neue Parkverbot in einem Kurvenbereich an der Wennigser Straße stößt bei Anwohnern auf Unverständnis.

Quelle: Carsten Fricke

Egestorf. "Es ist niemandem mit dem Halteverbot geholfen. Mit parkenden Fahrzeugen vor der Tür hatten wir eine absolute Verkehrsberuhigung", sagt ein Anlieger und Geschäftsmann, der nicht namentlich genannt werden möchte. Bisher hätten bis zu 15 Autos auf dem 200 Meter langen Abschnitt der Landesstraße geparkt, auf dem seit Mitte Dezember in nördlicher Fahrtrichtung ein Halteverbot gilt.

Die Anwohner seien vor der Installation des Verbotsschildes nicht informiert oder gar beteiligt worden. "Es wurde klammheimlich gemacht", kritisiert der Egestorfer. Wegen der fehlenden parkenden Autos werde nun vermehrt gerast. "Da hält sich keiner an die 50 Stundenkilometer", bemängelt er.

Autofahrer müssten nun zum Parken oft in Nebenstraßen ausweichen. Anwohner, Kunden des Friseursalons und der Fleischerei sowie Besucher des ASB-Altenpflegeheims können dem Anlieger zufolge manchmal erst 500 Meter entfernt von ihren Zielen parken. Besonders gehbehinderten Menschen sei dies kaum zuzumuten. Der Geschäftsmann hält zumindest einige gekennzeichnete Parkflächen auf dem Abschnitt für sinnvoll.

Die Barsinghäuser Stadtverwaltung begründet das Halteverbot mit Problemen für Busse und Lastwagen in dem Kurvenbereich. Parkende Autos hätten immer wieder zu "erheblichen Einschränkungen des Personennahverkehrs sowie des Groß- und Schwertransports" geführt, heißt es in einer Stellungnahme. Die Entscheidung sei nach einem Ortstermin gemeinsam mit der Polizei und der Straßenmeisterei Wennigsen getroffen worden. Da die Beschilderung von allen Beteiligten als notwendig erachtet worden sei, habe es keine Abstimmung mit den Anliegern gegeben. "Objektiv feststellbare Geschwindigkeitsüberschreitungen sind weder der Unteren Straßenverkehrsbehörde noch der Polizei Barsinghausen bekannt", teilt die Verwaltung mit.

Von Carsten Fricke und Andreas Kannegießer

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