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Nienstedter Pass wegen Sturm gesperrt

Egestorf Nienstedter Pass wegen Sturm gesperrt

Das Sturmtief Xavier hat am Donnerstagnachmittag auch in Barsinghausen die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr in Atem gehalten. Die Polizei sprach am Nachmittag von rund 15 Einsätzen wegen umgestürzter Bäume oder anderer Sturmschäden. Der Nienstedter Pass ist gegen 16 Uhr aus Sicherheitsgründen gesperrt worden.

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Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes haben die Zufahrt zum Nienstedter Pass in Egestorf aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Quelle: Andreas Kannegießer

Egestorf. Heftige Sturmböen haben im gesamten Stadtgebiet in den Mittags- und Nachmittagsstunden Äste abgebrochen, Dachziegel von Dächern geweht, Wahlplakate abgerissen und auch Bäume umstürzen lassen. "Wir sind im Dauereinsatz", sagte der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Barsinghäuser Polizei, Peter Jeinsen.

Am Nienstedter Pass sind nach Mitteilung der Feuerwehr mehrere Bäume umgestürzt und Äste abgebrochen, die teilweise quer über der Straße lagen. Am Nachmittag entschieden die Polizei und die Straßenverkehrsbehörde deshalb aus Sicherheitsgründen, die Straße über den Deister vollständig zu sperren. Am Egestorfer Bahnhof musste die Feuerwehr mit Hilfe der Drehleiter einen abgebrochenen Ast beseitigen, der sich hoch im Baum verfangen hatte und herabzustürzen drohte. Die Feuerwehr richtete wegen des Sturmes vorsorglich eine Einsatzleitstelle im Gerätehaus an der Hinterkampstraße ein. Am späten Nachmittag gab der stellvertretende Stadtbrandmeister Henning Schünhof vorsichtige Entwarnung: Aus Feuerwehrsicht sei die Lage nicht ganz so dramatisch, wie zunächst befürchtet worden sei, sagte er.

Bis wann die Sperrung des Nienstedter Passes aufrechterhalten wird, steht laut Polizei noch nicht fest. "Möglicherweise kann es bis Freitagmorgen dauern", sagte ein Sprecher. Aus Sicht von Revierförster Frank Nüsser sind die anhaltenden Regenfälle der vergangenen Zeit der Grund dafür, dass einige Bäume dem Sturm nicht widerstehen konnten und umgestürzt sind. "Der Boden ist extrem nass. Das ist wie Pudding", erläuterte Nüsser.

Von Andreas Kannegießer

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