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Noch fehlt Geld für die Kreativwerkstatt

Barsinghausen Noch fehlt Geld für die Kreativwerkstatt

Die Bauarbeiten für das lange geplante Begegnungszentrum der Interessengemeinschaft (IG) Eltern Behinderter an der Rehrbrinkstraße haben begonnen. Allerdings hat der Elternverein das Gesamtprojekt bisher nicht vollständig finanziert: Noch fehlt Geld für die angeschlossene Kreativwerkstatt.

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Auf der Baustelle für das Begegnungszentrum der IG Eltern Behinderter an der Rehrbrinkstraße haben die Fundamentarbeiten begonnen. Im Hintergrund ist das Wohnheim der Diakonie Himmelsthür zu sehen.

Quelle: Andreas Kannegießer

Barsinghausen. Begegnungszentrum und Kreativwerkstatt entstehen auf einem vereinseigenen Grundstück vor dem Wohnheim der Diakonie Himmelsthür. Nach den Worten der IG-Vorsitzenden Ursula Goldschmidt hatte sich das Bauvorhaben um etliche Monate verzögert, weil die statischen Berechnungen für das in Holzständerbauweise geplante Begegnungszentrum sehr aufwendig waren. „Wir brauchen einen recht großen Raum für unsere Versammlungen, das macht die Statik schwierig“, erläutert Goldschmidt. Nun seien die Probleme allerdings gelöst. „Von der Stadtverwaltung haben wir in allen Fragen Unterstützung bekommen“, lobt die Vorsitzende.

Falls es keine weiteren technischen Probleme gebe, solle das Begegnungszentrum in etwa sechs Monaten fertiggestellt sein. Der Elternverein rechnet mit Gesamtkosten von gut 400 000 Euro für das Gesamtprojekt. Weil der IG laut Goldschmidt bisher noch etwa 50 000 Euro fehlen, soll die Kreativwerkstatt zunächst nur im Rohbau entstehen. „Uns fehlt das Geld für den Innenausbau“, sagt die Vorsitzende. Auch die Außenanlagen einschließlich Parkflächen könnten zunächst nicht wie geplant angelegt werden.

Das Begegnungszentrum soll der neue Sitz der Interessengemeinschaft werden, in der etwa 100 Familien mit behinderten Angehörigen organisiert sind. Die Einrichtung solle ein Ort der Begegnung sowohl für behinderte wie auch für nicht behinderte Menschen werden, betont Goldschmidt. „Unser Ziel ist es, etliche offene Angebote in der Einrichtung zu machen.“

Die Interessengemeinschaft Eltern Behinderter hat es vor allem einer Großspende zu verdanken, dass das Begegnungszentrum mit angeschlossener Kreativwerkstatt an der Rehrbrinkstraße nun gebaut werden kann: Die 92-jährige Düsseldorferin Hilde Leinung hat 300 000 Euro und damit rund Dreiviertel der Gesamtkosten für das Bauprojekt zur Verfügung gestellt. Die Mäzenin ist die Tante eines Bewohners des benachbarten Wohnheims der Diakonie Himmelsthür. Die Interessengemeinschaft hat bereits entschieden, dass das neue Begegnungszentrum den Namen Herbert-und-Hilde-Leinung-Haus tragen soll. Größere Zuwendungen hat die IG Eltern Behinderter nach den Worten von Ursula Goldschmidt auch von einer privaten Stiftung und von der Klosterkammer erhalten, die sich mit 22 000 Euro an den Kosten einer barrierefreien Küche beteiligt.

Das Begegnungszentrum wird im Baukastensystem aus vorgefertigten Holzelementen aufgebaut, die laut Goldschmidt bereits fast alle fertiggestellt sind. Begegnungszentrum und Kreativwerkstatt werden in L-Form errichtet, sodass zwischen den Neubauten und dem benachbarten Diakonie-Wohnheim ein großzügiger Innenhof entsteht, der ebenfalls für Aktionen und Begegnungen genutzt werden kann. Das lang gestreckte Begegnungszentrum hat etwa 120 Quadratmeter Nutzfläche, während im Werkstattgebäude ein großer Raum mit etwa 50 Quadratmetern entstehen soll.

Von Andreas Kannegießer

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