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Teures Dach soll im Klärwerk sparen helfen

Nordgoltern Teures Dach soll im Klärwerk sparen helfen

Eine aufwendige Dachkonstruktion schützt künftig den Klärschlamm auf dem Lagerplatz des Gruppenklärwerks vor Regenwasser. Seit zwei Wochen steht die fertige Überdachung - mit rund einjähriger Verzögerung und um 222.000 Euro teurer als ursprünglich geplant.

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Rolf Heyerhorst (Dritter von rechts) und Bürgermeister Marc Lahmann (Zweiter von rechts) führen die CDU-Politiker über das Gelände der Kläranlage. Im Hintergrund ist das neue Dach für das Klärschlammlager zu sehen.

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Fehler in den statischen Berechnungen eines Ingenieurbüros führten zu den Mehrkosten: Weil das Projekt größere Stahlmengen und größere Fundamente benötigte als zunächst angenommen, ließen sich die kalkulierten Kosten von 400.000 Euro sowie der Zeitplan mit einer Fertigstellung im Sommer 2014 nicht einhalten. Auf Grundlage einer neu berechneten Statik haben Bauarbeiter jetzt die Überdachung mit Kosten von nunmehr 622.000 Euro errichtet.

„Mit der Bauleistung der Firma sind wir sehr zufrieden. Vor 14 Tagen wurde das Projekt abgenommen“, erläuterte Rolf Heyerhorst, Leiter des Klärwerks, am Donnerstag beim Besuch von Vertretern der CDU-Regionsfraktion auf der Anlage.

Täglich fallen rund 100 Kubikmeter Klärschlamm bei der Schmutzwasserreinigung an. Dieser Schlamm wird zunächst mithilfe einer Hochleistungszentrifuge entwässert und danach auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Lagerplatz deponiert - bis zur Weitergabe an einen Logistiker aus Luthe. „Der Schlamm wird dann auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht. Das ist für uns die günstigste Lösung“, sagte Heyerhorst. Von der neuen Überdachung erhofft sich der Entwässerungsbetrieb zusätzliche Einsparungen von geschätzten 86.000 Euro pro Jahr bei der Klärschlammentsorgung. Der im Freien gelagerte Schlamm nahm bislang das Regenwasser und damit zusätzliches Gewicht auf, das bei der Abrechnung mit zu Buche schlug.

Der Betrieb rechnet damit, in Zukunft statt 5000 Tonnen nur noch 4200 Tonnen pro Jahr abfahren zu müssen.

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