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Jugendwerkstatt hat noch neun freie Plätze

Barsinghausen Jugendwerkstatt hat noch neun freie Plätze

Zwei Jahre nach Übernahme der Jugendwerkstatt an der Hannoverschen Straße leidet die Labora-Trägergesellschaft offenbar immer noch unter dem schlechten Image der Vorgänger von der Jubif. Lediglich elf der insgesamt 20 Plätze zur Qualifizierung junger Menschen sind belegt, obwohl die Werkstatt erfolgreich arbeitet.

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Die neue Labora-Betriebsleiterin Daniela Scheibe (Zweite von rechts) führt Monika Senft (von links), Jochen Franke, Reinhard Dobelmann, Günter Gottschalk und Michael Wittich durch die Jugendwerkstatt.nn

Quelle: Frank Hermann

Barsinghausen. Nahezu 40 junge Frauen und Männer haben nach Angaben der neuen Labora-Betriebsleiterin Daniela Scheibe im Jahr 2015 die Jugendwerkstatt besucht, um sich dort unter der Anleitung von Experten fit zu machen für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. "Fast 50 Prozent der Jugendlichen wurden in Ausbildung, Schule, Arbeit und weiterführende Maßnahmen vermittelt", erläuterte Daniela Scheibe am Dienstag bei einem Gespräch mit Kommunalpolitikern mehrerer Parteien.

Dennoch seien derzeit neun von 20 Plätzen unbesetzt. Nicht nur das Jobcenter halte sich mit Zuweisungen zurück, sondern auch das Interesse an den Plätzen mit einem freien Zugang sei ausbaufähig.

Über die Ursachen kann Daniela Scheibe nur spekulieren: Sie leitet erst seit vier Wochen den Labora-Betrieb mit der Jugendwerkstatt. Aber ein Zusammenhang mit den früheren Turbulenzen um die Jubif-Trägergesellschaft sei zumindest sehr wahrscheinlich.

Zu den derzeit elf Jugendlichen, die in den Werkstattbereichen Polytechnik und Hauswirtschaft arbeiten, gehören auch drei syrische Flüchtlinge. Diese Form der Integration funktioniere tadellos.

"Alle lernen voneinander. Die syrischen Jugendlichen ziehen zum Teil ihre deutschen Kollegen mit", betonte die Betriebsleiterin.

Zudem betreibt Labora seit zwei Wochen in Kooperation mit dem Jobcenter ein Projekt zur Integration junger Flüchtlinge: Zwei Mitarbeiter bieten Beratung, Begleitung und Unterstützung zur Eingliederung in den Arbeits- und Beschäftigungsmarkt an.

Von Frank Hermann

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